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Festspiel

Der „Kleine Muck“ hat jetzt Halbzeit

Das orientalische Märchen steht auf der Rötzer Schwarzenburg an diesem Samstag und Sonntag auf dem Programm.
Von Günther Hofmann

Der Kleine Muck verzweifelt an den Tieren der Zauberin Ahavzi.  Foto: Günther Hofmann
Der Kleine Muck verzweifelt an den Tieren der Zauberin Ahavzi. Foto: Günther Hofmann

Rötz.Es ist schon wieder Halbzeit beim Märchen auf der Schwarzenburg. Dreimal am Sonntag und zweimal am Mittwoch wurde „Der kleine Muck“ schon gespielt. An diesem Wochenende steht das orientalische Märchen am Samstag und Sonntag auf dem Programm. Beginn ist am Samstag um 17 Uhr, am Sonntag um 15 Uhr.

Das Wetter hat bisher immer gepasst, und so waren alle Aufführungen sehr gut besucht. Damit die Zuschauer geordnet das Festspiel besuchen können, sind viele fleißige Leute bereits mehr als zwei Stunden vor Beginn unterwegs. So transportieren die beiden Fahrer der Shuttlebusse der Malteser unermüdlich die gehbehinderten Zuschauer auf den Berg. Seit Beginn der Schwarzburg-Festspiele gehören die Mitglieder der KAB fest zum Kreis der Beteiligten.

Aussicht wird erklärt

Der kleine Ben versorgt den Sultan mit Frischluft.  Foto: Günther Hofmann
Der kleine Ben versorgt den Sultan mit Frischluft. Foto: Günther Hofmann

Am neuen großen Parkplatz, auf der Straße von Bauhof zum Parkplatz und am Ortseingang Bauhof werden die Besucher von den Frauen und Männern in den lila T-Shirts empfangen und richtig eingewiesen. Viele Fragen werden bereits im Vorfeld beantwortet und auch die tolle Aussicht in Bayer- und Böhmerwald wird erklärt. Am Bierweg stehen dann die Posten der Feuerwehr. Bei der Auffahrt ist der erste Posten, der beim Einsteigen in die Busse hilft. Beim Parkplatz an der grünen Wiese und vor dem Burgtor sind die weiteren Posten der Feuerwehr und sorgen für einen geregelten Verkehrsfluss.

Wie bereits berichtet, wird den Besuchern und hier besonders den Kindern der Aufstieg zur Burg verkürzt, indem an drei Stationen Rätsel mit auf den Weg gegeben werden. Bei richtiger Lösung wird dann in der Pause des Spiels ein Sieger gezogen.

Aktion

In Rötz gibt’s jetzt ein Kamel

Das tierische Wüstenschiff wurde für das Stück vom „Kleinen Muck“ gebaut. Die Konstrukteure mussten erfinderisch sein.

Dass es in diesem Jahr ein besonderes Märchen ist, darauf wies Regisseur Bernhard Hübl bei der Premierenfeier hin, bei der er sagte, dass es 24 Jahre gedauert habe, dass Rötz international geworden ist und einen Schirmherr aus Europa geholt hat. Warum heuer der Kleine Muck gespielt wird, erklärte Hübl damit, dass er der langjährigen Regieassistentin „Muck“ Schmidtler versprochen habe „Dir spiele ich noch den Kleinen Muck auf der Burg“. Und so ist es nun gekommen.

Friedliches Nebeneinander

Diese vier Mitglieder der KAB sind von der ersten Stunde an bei den Schwarzenburg-Festspielen am Parkplatz mit dabei.  Foto: Günther Hofmann
Diese vier Mitglieder der KAB sind von der ersten Stunde an bei den Schwarzenburg-Festspielen am Parkplatz mit dabei. Foto: Günther Hofmann

Und mit diesem Stück leistet der Schwarzwihrbergverein einen kleinen Beitrag für die Entwicklung in der Welt in Bezug auf die Probleme in der heutigen Zeit mit Migration und Integration. „Er habe den kleinen Ben, der für die Frischluft des Sultans zuständig ist, bewusst schwarz geschminkt, um auf die Integration hinzuweisen. Außerdem zeigt das Stück, dass es ein friedliches Nebeneinander von Minarett und Muezzin mitten in einer mittelalterlichen Burgruine im Oberpfälzer Wald geben kann.

Aufführungen

  • Die restlichen Aufführungen

    Samstag, 20. Juli, 17 Uhr, Sonntag, 21. Juli, 15 Uhr, Mittwoch, 24. Juli, 10 Uhr, Sonntag, 28. Juli, 15 Uhr, Sonntag, 4. August, 15 Uhr.

  • Eintrittskarten

    Karten sind zu beziehen über OK-Ticket oder an der Kasse am Burgtor. (whg)

Auch das Thema Mobbing wird beim Kleinen Muck aufgezeigt. Muck wird gehänselt und verspottet und muss auch lernen, dass man sich Freunde nicht kaufen kann. Also ein Stück, das neben Unterhaltung und Spaß auch einen tiefgehenden Sinn auf die Zuschauer überspringen lässt. Die dürfen sich auf die restlichen fünf Aufführungen freuen.

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