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Kindertagesstätte

Der Schlüssel zum Lernen ist Bewegung

Die Kleinen von St. Marien lassen sich von den Trainerinnen Martina Gruber und Anuschka Wiegand auf Trab bringen.
Hans Schmelber

Bewegung ist wichtig: Die Kinder üben fleißig mit. Foto: Hans Schmelber
Bewegung ist wichtig: Die Kinder üben fleißig mit. Foto: Hans Schmelber

Willmering.Wer sich bewegt, der lernt besser, da sind sich Hirnforscher und Pädagogen einig. Bewegung unterstützt die Vernetzung der Gehirnzellen. So nehmen Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit und Konzentration zu und Schulstress wird abgebaut.

Zum Thema „Der Schlüssel zum Lernen ist Bewegung“ hatte die Kindertagesstätte St. Marien wegen des großen Interesses schon vor einiger Zeit die Eltern eingeladen. Referentinnen waren Martina Gruber, Krankenschwester, Physiotherapeutin, Kinesiologin und Heilpraktikerin, und Anuschka Wiegand, ebenfalls Krankenschwester, Fachwirtin Sozial und Gesundheit sowie Kinesiologin.

Jetzt haben die beiden Frauen auf Initiative von Daniela Bucher und Christina Fuchs in der Turnhalle der Grundschule einen Grundkurs mit zehn Einheiten angeboten. „Unsere Kinder sind jetzt genau in diesem Alter, in dem sie diese Unterstützung brauchen können“, versicherte Daniela Bucher gegenüber unserer Zeitung und kann auch schon Verhaltensänderungen bei ihrem Kind feststellen. „Meine Tochter zum Beispiel gibt mir schon jetzt ab und zu Tipps, welche Bewegungen ich machen soll. Und sie übt auch mal ganz aus eigener Initiative daheim Bewegungen.

„In letzter Zeit habe sich auch im Kindergarten das Umfeld geändert. Kinder kommen viel zu wenig an die frische Luft zum Spielen“, erklärt Martina Gruber. Durch die Berufstätigkeit der Eltern hätten diese auch zu wenig Zeit für die Kinder. „Über Bewegung setzen sich Kinder mit ihrer Umwelt auseinander. Alle Sinnesempfindungen beruhten auf Bewegung“, betonte Anuschka Wiegand. Bewegung stärke das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein.

Martina Gruber erklärte, es gehe bei ihrem Konzept darum, dass man bei den Kindern alle Grundfähigkeiten schult, etwas, was sie dann auch brauchen, wenn sie in die Schule kommen. „Fünf Stunden haben wir schon reine Körperkoordination geübt.“ „Bei unseren Kursen stellen sich immer wieder Defizite raus“, sagte sie. In den nächsten Stunden gehe es überwiegend weiter im visuellen Bereich mit Schulung und Training der Augen. „Da haben im Moment fast alle Kinder erhebliche Defizite.“ Die Kinder würden immer öfter kurzsichtig.

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