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Der sicherste Skitag der Saison

Zum DSV aktiv Safety Day im Skigebiet Arber kamen wieder jede Menge Wintersportbegeisterte. Nur die Sonne, die fehlte diesmal.

  • Spontanes Bremsen auf den Punkt war beim Bremswegcheck gefragt – ein Test, der viele Skifahrer überraschte, wie schnell sie unterwegs sind. Fotos: DSV
  • Know-how, das Leben retten kann: Wie ein Lawinen-Verschütteten-Suchgerät funktioniert, Sonde sowie Schaufel eingesetzt werden, erklärten Experten.

Zwiesel.Im Skigebiet Arber hieß es wieder Vorhang auf für den DSV aktiv Safety Day 2018 des Deutschen Skiverbandes und der Stiftung Sicherheit im Skisport. Große und kleine Wintersportler durften sich von den DSV-Experten an verschiedenen Mitmachstationen in Sachen Können und Technik pimpen lassen. Und das kostenlos. Im Vordergrund stand natürlich das Thema Sicherheit auf der Piste, das mit jeder Menge Spaß und Spannung vermittelt wurde.

Auch wenn sich die Sonne diesmal nicht zeigte, die Pistenbedingungen waren trotzdem optimal. So ließen es sich zahlreiche neugierige und gut gelaunte Skifahrer und Snowboarder nicht nehmen, ihre Bretter unter die Skischuhe und Snowboard-Boots zu schnallen, um am DSV aktiv Safety Day 2018 hieß es im Skigebiet Arber teilzunehmen. Gerade wenn zig Wintersportler auf der Piste unterwegs sind, ist es umso wichtiger, sein Können richtig einzuschätzen.

Auch in diesem Jahr waren die „Renner“ wieder die Geschwindigkeits-Messstrecke und der Bremswegcheck. Hier war vor allem die richtige Selbsteinschätzung gefragt. Wie schnell bin ich eigentlich unterwegs und – kann ich rechtzeitig bremsen, wenn es drauf ankommt? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der beiden spannenden Mitmachstationen.

So ging es beim Geschwindigkeitstest nicht darum, mit möglichst viel Speed durch die Lichtschranke zu bretteln. Vielmehr sollten die Teilnehmer die eigene Geschwindigkeit richtig einschätzen, was doch für manch überraschtes Gesicht sorgte. Denn wie schnell sie tatsächlich unterwegs waren, damit hatten die wenigsten Wintersportler gerechnet.

Ob sie im Falle eines Falles auch möglichst schnell reagieren können, das durften Skifahrer und Snowboarder gleich im Anschluss, beim Bremsweg-Check überprüfen. Hier mussten die Teilnehmer versuchen, so schnell wie möglich zum Stehen zu kommen. Leichter gesagt als getan, denn über den abgesteckten Bremsradius fuhr so manch einer hinaus. Auch der Slalom-Sicherheitsparcours hatte es in sich. Hier mussten große und kleine Kurven um „Hindernisse“ gezogen werden. Wer ganz ohne Bretter unter den Füßen im Schnee buddeln wollte, hatte an der Seite der DSV-Skiwacht die Möglichkeit auszuprobieren, wie ein Lawinen-Verschütteten-Suchgerät funktioniert und Sonde sowie Schaufel richtig eingesetzt werden.

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