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Waldmünchen/Spielberg

Der Vereinsmensch Adolf Morasch ist 80

Feuerwehr Spielberg, die RuKK Treffelstein, die Herren-Freizeitsportler und der FC Treffelstein gratulierten dem Jubilar.

Feuerwehr Spielberg, die RuKK Treffelstein, die Herren-Freizeitsportler und der FC Treffelstein gratulierten dem Jubilar Adolf Morasch. Foto: wbf
Feuerwehr Spielberg, die RuKK Treffelstein, die Herren-Freizeitsportler und der FC Treffelstein gratulierten dem Jubilar Adolf Morasch. Foto: wbf

Spielberg.Adolf Morasch ist ein Vereinsmensch mit Leib und Seele und liebt die Geselligkeit. Kein Wunder also, dass ihm an seinem Ehrentag neben der Familie zahlreiche Vereinsabordnungen, Freunde und Bekannte die Aufwartung machten. Zur Feier seines 80. Geburtstags hatte Morasch seine Gäste am Freitag in sein Haus nach Spielberg eingeladen.

Auch Bürgermeister Markus Ackermann ließ es sich nicht nehmen, dem Jubilar persönlich die Glückwünsche zu überbringen. Damit reihte sich das Stadtoberhaupt in eine große Gratulantenschar ein, zu der auch die Freiwillige Feuerwehr Spielberg, die RuKK Treffelstein, die Herren-Freizeitsportler und der FC Treffelstein gehörten.

Adolf Morasch wuchs in einer Großfamilie auf. Er ist das jüngste von zwölf Kindern. Zur Welt kam er in Miedering bei Augsburg. Seine Eltern, ein Melkerehepaar, mussten berufsbedingt oft den Wohnort wechseln. Schon im zarten Alter von vier Jahren kam Adolf Morasch deshalb in ein Kinderheim. Nach jeweils vierjährigen Aufenthalten in Kaltshofen bei Oberstaufen und Marktl am Inn durfte er wieder heim zu seinen Eltern. Bereits mit 13 Jahren verdingte er sich bei Bauern in der Umgebung. Zunächst ohne Lohn, nur für essen und schlafen.

Als 16-Jähriger, mittlerweile im Besitz eines Führerscheins, begann er in einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Sägewerk für einen stattlichen Lohn von 13 D-Mark zu arbeiten. Beim Kartoffelklauben lernte er Erntehelfer aus Treffelstein kennen. Man verstand sich gut. Einer von ihnen lud Morasch 1959 zu seiner Hochzeit ein. Zwei Jahre später, 1961, zog er nach Treffelstein. Beschäftigung fand er beim Straßenbau.

1962 führte er Irmgard Bemerl zum Traualtar. Gemeinsam zogen sie zwei Töchter groß. Mittlerweile gehören zur Familie fünf Enkelkinder und vier Urenkel. 1966 fand Morasch eine neue Arbeit in München bei IHC als Vorführer, wo er bis 1982 seinen Lebensunterhalt verdiente. Inzwischen war die Familie nach Spielberg ins Elternhaus von Moraschs Frau gezogen. Ein weiteres Mal wechselte er dann seine Arbeitsstelle. Er fing bei PZ Holland, einem Kreiselmähwerkhersteller, an.

Die vorletzte Station in seinem Arbeitsleben war die Stelle eines Verkaufsleiters in Thüringen. Nach Auflösung dieses Arbeitsverhältnisses machte sich Morasch 1994 mit einem Kurierdienst selbstständig, den heute seine Tochter erfolgreich weiter führt.

Auch wenn Adolf Morasch nicht mehr im Berufsleben steht, die Hände legt er trotzdem nicht in den Schoß. In Haus und Garten gibt es genug zu tun, und auch mit 80 Jahren hilft der rüstige Jubilar, wo er nur kann. Denn ohne Arbeit könnte er nicht sein.

In all den Jahren hat sich Morasch einen großen Freundes- und Bekanntenkreis aufgebaut, die nun auch zum 80. gratulierten. Denn er liebt die Gesellschaft und pflegt gerne die Geselligkeit, weswegen er auch in mehreren Vereinen Mitglied ist. (wbf)

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