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Die Digitalisierung war Thema

Ernährungstage beschäftigten sich mit entsprechenden Apps.

Maria Schmitz, Ansprechpartnerin Ernährung (links), und Elisabeth Ruhland, Abteilungs- und Schulleiterin (Zweite von links), mit einer Gruppe von ehemaligen Studierenden Foto: Laubmeier
Maria Schmitz, Ansprechpartnerin Ernährung (links), und Elisabeth Ruhland, Abteilungs- und Schulleiterin (Zweite von links), mit einer Gruppe von ehemaligen Studierenden Foto: Laubmeier

Cham.„Digital ist real“ ist kein Titel eines Science-Fiction-Films, sondern das Motto der diesjährigen Ernährungstage, die in den ersten beiden Juliwochen in Bayern stattgefunden haben. Dabei drehte sich alles rund um das Thema Digitalisierung im Ernährungs- und Bewegungsbereich. Am Mittwoch und Donnerstag fanden dazu am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Veranstaltungen statt. Es waren ehemalige Teilzeitschülerinnen und Netzwerkpartner geladen. Veronika Aigner hielt einen Kurzvortrag über die fortschreitende Digitalisierung im Ernährungs- und Bewegungsbereich. Dabei wurde dem ein oder anderen schon bange, wie schnell und rasant sich Zahlungsweise, Bestellverhalten und Informationsbeschaffung in den letzten Jahren verändert hat und noch verändern wird. So gibt es inzwischen wertvolle Helfer in Geschäften, wie Pepper, ein sprechender und beweglicher Roboter, der durch den Supermarkt führt.

Anschließend konnten sich die Teilnehmer an den sechs interaktiven Stationen informieren. Dazu gehörte auch die Präsentation von passenden Apps, die Hilfen bieten. Mittlerweile gibt es 200 000 Apps, die man alleine für den Bereich Ernährung, Bewegung und Entspannung downloaden kann. Die perfekte App gibt es nicht, aber es gibt viele gute Apps für Einzelthemen, etwa „Restlos gute Küche“, bei der man restliche Zutaten eingeben kann und dann Rezeptvorschläge bekommt, oder die App-Trilogie, wo man Informationen zu Schwangerschaft und Kleinkindernährung abfragen kann.

„Ernährung und Bewegung muss man immer im Zusammenhang sehen“, sagte Maria Schmitz. Deshalb wurde auch die 3-D-Brille, mit der man in den eigenen Körper eintauchen konnte, von den Gästen rege genutzt. Beeindruckend, wenn man auf diesem Weg sieht, was mit Lunge und Herz passiert, wenn man sich regelmäßig bewegt, so der Tenor der Teilnehmer.

Auch der angebotene Digitale Selbsttest wurde rege angenommen, und man bekam gleich eine Auswertung, wie digital man selber schon ist. Es wurden viele Ideen unter den Teilnehmern gesponnen.

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