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Wanderung

Die Arberregion ganz neu kennengelernt

Die Arbergebiets-Betreuer führten 20 Wanderer über die Gipfel und zeigten ihnen Flora und Fauna der Region.
Von Anette Lafaire

Von Berg zu Berg waren die Wanderer unterwegs.  Foto: Anette Lafaire
Von Berg zu Berg waren die Wanderer unterwegs. Foto: Anette Lafaire

Cham.20 Teilnehmer haben sich am Brennesparkplatz mit den beiden Arbergebietsbetreuern getroffen, um an der jährliche Abschlusswanderung teilzunehmen und die Region einmal von einer neuen Seite kennenzulernen. Schon unterwegs zum Arbergipfel gab es interessante Informationen zum Auerwildschutzgebiet. Johannes Matt, vom Naturpark Bayerischer Wald, erläuterte die bisherigen Monitorings der Tiere und erklärte, dass der Bestand zwar lebensfähig ist, aber immer noch des Schutzes bedarf, weil diese Art besonders im Winter sehr störanfällig ist.

Anette Lafaire, vom Naturpark Oberer Bayerischer Wald, hatte auch einige Federn und auch ein Fußpräparat dabei. So konnten die Teilnehmer verstehen, warum diese Art zu den Rauhfußhühnern gehört und dass sie durch ihre „doppelten Federn“ bestens gegen die kalte Witterung gerüstet ist. Auf dem Großen Arber gab es eine Erläuterungen zu den botanischen Besonderheiten auf dem Gipfel. Dort kommen auch viele Eiszeitrelikte vor. Weiter ging es zur Chamer Hütte, dort wurde eingekehrt und die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, noch einen Abstecher auf den kleinen Arber zu machen und von dort die Aussicht zu genießen. Am kleinen Arbersee erfuhr man von Lafaire, wie der See entstanden ist und wie es zu den schwimmenden Inseln gekommen ist. Außerdem gab es von beiden Gebietsbetreuern noch ein paar Geschichten und Legenden rund um den See und den Böhmerwald.

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