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Versammlung

Die Bergwacht hatte viel zu tun

Die Arnbrucker Bereitschaft blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

Würdigten gemeinsam den zuverlässigen Dienst der Bergwacht Arnbruck (von links): BRK-Leiter Franz Lobmeier, Bürgermeister Hermann Brandl, Wolfgang Nachreiner, Bergwachtboss Sepp Hutter und der stellvertretende Bergwacht-Regionalleiter Walter Winter Foto: Weiß
Würdigten gemeinsam den zuverlässigen Dienst der Bergwacht Arnbruck (von links): BRK-Leiter Franz Lobmeier, Bürgermeister Hermann Brandl, Wolfgang Nachreiner, Bergwachtboss Sepp Hutter und der stellvertretende Bergwacht-Regionalleiter Walter Winter Foto: Weiß

Arnbruck.Auf ein ereignisreiches Jahr kann die 48 Mitglieder zählende Bergwachtbereitschaft Arnbruck zurückblicken. Es wurden etliche Jubiläen befreundeter Vereine mitgefeiert und zum eigenen 50. Geburtstag gab es einen Festabend. Mit Winter-Skiausflug und Sommertour in den Triglav-Nationalpark war zudem auch einiges für das Gemeinschaftsleben geboten. Der Schwerpunkt der Aktivitäten aber lag eindeutig bei der Ausbildung der eigenen Aktiven und der 13 Anwärter sowie bei der Betreuung von alpinsportlichen Veranstaltungen.

Bergwachtboss Sepp Hutter begrüßte bei der Jahreshauptversammlung beim Dorfwirt Bürgermeister Hermann Brandl, BRK-Leiter Franz Lobmeier und den stellvertretenden Bergwacht-Regionalleiter Walter Winter.

Hutter listete 1018 geleistete Dienststunden, davon 550 am Eck, 210 am Riedlberg, 250 Stunden Sanitätsdienste und acht Stunden Skiwachtdienst auf: „Wir haben bei 55 Einsätzen etwa 200 Einsatzstunden gezählt. Es erfolgten 49 Alarmierungen über Meldeempfänger, sechs Vorsorgedienste und sieben Einsätze mit dem Hubschrauber.“

Im schneereichen Winter 2019 versorgte die Bergwacht den Digitalfunkmast bei Weigelsberg mit Strom vom Generator, rettete Personen aus einer Einöde bei Wiesing und wurde oft zu Einsätzen auf der Langlaufloipe am Bretterschachten, auf der Auerhahnloipe, der Rodelbahn Schareben-Oberried, an der Chamer Hütte und im Arbergebiet gerufen, wie Hutter erzählte. Es wurden gestürzte Personen geborgen und versorgt. Die Wacht war zudem bei Suchaktionen beteiligt und musste einen Toten am Rissloch bergen. Auch in der warmen Jahreszeit waren unter anderem verletzte Wanderer zu versorgen und ein Waldarbeiter zu bergen. Etliche Einsätze galten der Betankung des Rettungshubschraubers Christoph 15 bei länger dauernden Flügen.

Bei der Versammlung wurden außerdem verdiente Mitglieder geehrt. Das staatliche Ehrenzeichen für 40 Jahre Dienst erhielten Josef Graßl und Alfons Kopp. (kll)

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