MyMz
Anzeige

Wahlkampf

Die Bürger mit ins Boot holen

Wolfgang Kürzinger, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, stellte seine Ziele vor. Er fühlt sich für die Aufgabe gut gerüstet.
von Jürgen Brandt

  • Der Bürgermeisterkandidat der Freien Wählergemeinschaft, Wolfgang Kürzinger, will bei der Kommunalwahl die Karten neu mischen. Fotos: Jürgen Brandt
  • Siegfried Wagner kann auf eine erfolgreiche Arbeit der Freien Wähler zurückblicken.

Waldmünchen.Die Wahlversammlung der Freien Wähler im Geiganter Alten Haus war gut besucht. Nicht nur die Kandidaten der drei Listen, sondern auch zahlreiche Bürger aus Geigant und Umgebung waren gekommen, um von ihrem Bürgermeisterkandidaten Wolfgang Kürzinger zu erfahren, welche Ziele er sich für die Zukunft gestellt hat.

Der Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Waldmünchen, Siegfried Wagner, verwies anfangs auf die Erfolge, die die Freien Wähler in der Vergangenheit erzielen konnten. Seit 1952 im Stadtrat vertreten, hätten sie stets eine sachbezogene und bürgernahe Arbeit geleistet. So sei auch das gute Abschneiden von Wolfgang Kürzinger bei der letzten Kommunalwahl 2014 mit einem Start von null auf 41,98 Prozent zu erklären.

Wofgang Kürzinger will aber nicht zurückblicken. Er ist ein Mensch, der in die Zukunft schaut und ist überzeugt davon, dass jetzt die Zeit für Veränderungen gekommen ist. Der Lebenslauf des 1972 im oberpfälzischen Neumarkt Geborenen zeigt, dass er für sein Ziel, Bürgermeister zu werden, alle Voraussetzungen mitbringt. Sein beruflicher Werdegang mit Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt und Arbeit in verschiedenen Beratertätigkeiten und parallel dazu sein landwirtschaftlicher Werdegang mit Abschluss der landwirtschaftlichen Meisterprüfung sind Ausdruck seiner Vielseitigkeit und Kompetenz. Das zeigt sich auch in den zahlreichen Ehrenämtern, die Kürzinger innehat.

In seiner Rede stellte Kürzinger seine Ziele als Bürgermeisterkandidat vor. Er machte deutlich, dass jetzt ein Wandel kommen muss. Dazu will er „die Bürger mit ins Boot holen und ihnen auf Augenhöhe begegnen“. Seine Strategie ist: Wo stehst du, wo willst du hin und wie machst du das? Dabei sieht er sich selbst als Arbeitnehmer der Bevölkerung und wird die Mehrheitsinteressen stets im Blick haben und voranstellen. Mit seinen jetzt 48 Jahren fühlt er sich bereit für diese neue Aufgabe.

Für die nächsten sechs Jahre hat er sich viele Ziele gesetzt. Viele Investitionen in die Infrastruktur sind notwendig. Er sprach dabei das sanierungsbedürftige Leitungsnetz für Wasser und Abwasser an. Auch auf kulturellem Gebiet ist einiges zu tun. Die Zukunft von TV-Halle und Festhalle für Veranstaltungen sei zu überdenken. In die Entscheidungen seien die Nutzer einzubeziehen. Wirtschaftliche Entwicklung mit Schaffung neuer Arbeitsplätze, Nutzung der möglichen Fördermöglichkeiten und Digitalisierung sind Schwerpunkte für die Zukunft.

Eine wichtige Rolle wird auch zukünftig der Tourismus für die Region spielen. Als Bauer hat Kürzinger Verständnis für die Probleme der Landwirtschaft. Auch auf allgemeine Aufgaben in der Gesellschaft ging Kürzinger ein. Wichtig sind hierbei für ihn die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, ein seniorengerechtes Betreuungsnetzwerk, Beseitigung der Leerstände im Stadtgebiet und bürgerorientierte Verwaltung.

In der anschließenden Vorstellung der Kandidaten der drei Listen FWG (Liste 8), PWL (Liste 10) und JW (Liste 11) sprachen alle einhellig ihre Zustimmung für ihren Kandidaten Wolfgang Kürzinger aus.

Aus der folgenden Diskussion konnte Kürzinger Anregungen und Wünsche der Bürger mitnehmen.

Wichtige Anliegen

  • Versorgung:

    Wichtig sind für ihn auch die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, ein seniorengerechtes Betreuungsnetzwerk und die Beseitigung der Leerstände im Stadtgebiet.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht