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Kommune

Die CFW löst sich nun doch nicht auf

Die Christliche Freie Wählervereinigung aus Furth im Wald nimmt ihren Auflösungsbeschluss zurück und will zur Wahl antreten.
Von Volkmar Dimpfl

Einstimmig stimmten die erschienenen Mitglieder dafür, den Auflösungsbeschluss vom 9. November zurückzunehmen. Foto: Volkmar Dimpfl
Einstimmig stimmten die erschienenen Mitglieder dafür, den Auflösungsbeschluss vom 9. November zurückzunehmen. Foto: Volkmar Dimpfl

Furth im Wald.Es war schon ein Paukenschlag, als die Christliche Freie Wählervereinigung (CFW) am 9. November den Beschluss zur Auflösung fasste. Allerdings waren damals nur zwölf der 44 Mitglieder anwesend, so dass für den vergangenen Samstag eine erneute Jahresversammlung einberufen wurde. Es waren auch diesmal nur zwölf Mitglieder anwesend, doch hätte diesmal die Zustimmung von zwei Drittel der Anwesenden ausgereicht. An diesem Abend aber folgte in der alten Feuerwache der zweite Paukenschlag: Der Auflösungsbeschluss wurde einstimmig zurückgenommen.

Der CFW-Vorsitzende Günter Stelzer erläuterte, warum er vorgeschlagen hatte, den Beschluss zurückzunehmen. Die Gründe vor 14 Tagen seien gewesen, dass er wegen beruflicher Überlastung nicht länger den Vereinsvorsitzenden machen könne und sich auch kein potenzieller neuer Vorsitzender finde. Der zweite Grund sei gewesen, dass auch keine potenziellen Stadtratskandidaten bereitstünden. Doch seit der Jahresversammlung am 9. November habe sich eine ganze Reihe von Mitgliedern gemeldet, die sich bereiterklärten, Verantwortung in der Vorstandschaft zu übernehmen, beziehungsweise für den Stadtrat kandidieren zu wollen.

Kommunalwahl

Der Further Stadtrat wird sich verändern

Fünf Räte treten nicht mehr an, drei sind unentschlossen. SPD und Freie Wähler wollen einen Bürgermeister-Kandidaten stellen.

Daher schlug Stelzer vor, den Auflösungsbeschluss zurückzunehmen und für den 13. Dezember wieder eine Hauptversammlung einzuberufen, bei der eine neue Vorstandschaft gewählt wird. Die beiden Anträge wurden einstimmig angenommen. Günter Stelzer zeigte sich sicher, dass es dann gelingen werde, rechtzeitig bis zum 23. Januar eine Stadtratsliste aufzustellen. Nach der nur wenige Minuten dauernden Versammlung wurde noch intensiv über die Gründe für und gegen die Auflösung, die Auswirkungen dieser Entscheidung auf die Wählerinnen und Wähler sowie die Gründe diskutiert, die für ein Weiterbestehen der CFW sprechen.

Politik

Die Further CFW löst sich auf

Die früheren politisch brisanten Themen sind geklärt und es besteht kein Anlass für die CFW, zur anstehenden Wahl anzutreten.

Vor allem soll damit interessierten Bürgern eine Möglichkeit geboten werden, für den Stadtrat zu kandidieren, auch wenn ein Platz auf einer anderen Liste aus irgendwelchen Gründen für sie nicht in Frage komme. Stelzer wies auch erneut darauf hin, dass er keinen Wahl-„Kampf“ wolle. Vielmehr solle es ein Angebot der CFW-Kandidaten sein, zu sagen „Ich kandidiere – wenn Du mich für geeignet hältst, wähle mich“. (fvd)

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