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Sonntag, 22. April 2018 25° 3

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Die CSU hat treue Mitglieder

MdB Karl Holmeier stellte bei der Jahresversammlung als Ziele vierspurigen B20-Ausbau und Ausbau des Mobilfunknetzes vor.

Reinhold Amberger (r.) hat bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbands mehrere langjährige Mitglieder ausgezeichnet (v. l.): Josef Lecker (30 Jahre), Konrad Lankes (30 Jahre), Adolf Mühlbauer (55 Jahre) und Theo Sporrer (30 Jahre). Foto: fvd

Furth im Wald.Die Mitglieder des CSU-Ortsverbands Ränkam trafen sich am Mittwochabend im Landhotel Waldesruh am Kühberg zur Jahresversammlung. Ortsvorsitzender Reinhold Amberger begrüßte hierzu auch MdB Karl Holmeier und MdL Dr. Gerhard Hopp sowie den Further Bürgermeister Sandro Bauer und Stadtrat Ernst Glaser. Nach dem Totengedenken folgte ein Rückblick auf das vergangene Jahr mit dem Schwerpunkt Bundestagswahl. Amberger zeigte sich „sehr zufrieden, dass Deutschland nun endlich wieder eine Regierung hat“.

Theo Sporrer erstattete den Kassenbericht; die Kassenprüfer bescheinigtne die tadellose Kassenführung. Dann hatte Reinhold Amberger die „sehr angenehme Pflicht“, langjährige Mitglieder zu ehren. Als Delegierte zur Europawahl wurden per Akklamation Reinhold Amberger und Konrad Lankes gewählt; Ersatzdelegierte sind Erich Pongratz und Martin Hecht.

MdB Karl Holmeier dankte den Ränkamer CSU-Mitgliedern für ihre Arbeit, vor allem auch im Wahlkampf. Vor allem für junge Mitglieder sei die Partei wichtig. Auf den barrierefreien Ausbau des Further Bahnhofs eingehend, betonte Holmeier die Wichtigkeit von Schubladenprojekten. Geld sei selten das Problem, doch dürften die Planungen nicht zu lange dauern.

Bestes Ergebnis in Ostbayern

Beim Thema Bundestagswahl wies Holmeier darauf hin, dass er zwar auch Stimmen eingebüßt, aber das beste Ergebnis in Ostbayern erzielt habe. Ziele in dieser Legislaturperiode seien unter anderem der Ausbau der B20 zwischen Cham und Furth auf vier Fahrstreifen (ab 2030), der Glasfaseranschluss für jeden Haushalt im Landkreis Cham und der Ausbau des Mobilfunknetzes.

MdL Dr. Gerhard Hopp wies auf die besondere und schwierige Situation infolge des Erstarkens populistischer Bewegungen hin. Der Übergang mit dem neuen bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder und Horst Seehofer als Bundesinnenminister sei seiner Meinung nach optimal vor allem mit Blick auf die Zusammenarbeit zwischen München und Berlin. Hopp betonte die Wichtigkeit der inneren Sicherheit. Es sei nötig, die Asylverfahren zu beschleunigen. Dass die Zahl der Asylbewerber rapide gesunken sei, zeige die Wirksamkeit der bayerischen Maßnahmen. Weiter verwies Hopp auf den Erfolg der Schleierfahndung, die andere Bundesländer bisher noch nicht umgesetzt hätten. Und die geplante bayerische Grenzpolizei werde die Schleierfahndung noch stärken.

Dann ging Hopp auf das Thema „Strabs“ (Straßenausbaubeitragssatzung) ein. Er wies darauf hin, dass die künftige Finanzierung des Straßenbaus noch geklärt und vor allem eine Übergangsregelung erarbeitet werden müsse. Zum Schluss behandelte der Abgeordnete die Themen Flächenverbrauch und Förderung der Pflegeberufe. Bürgermeister Sandro Bauer dankte der Ränkamer CSU für die gute Zusammenarbeit und speziell auch dafür, dass die Mitglieder zum Aschermittwoch der Further CSU gekommen seien. Bauer wies darauf hin, dass die Fachakademie für Sozialpädagogik und die Berufsfachschule für Kinderpflege sehr erfolgreich gestartet seien. Beide Klassen waren zu Schuljahresbeginn voll – und auch heuer werde es so sein. Über 200 junge Leute würden so zusätzlich nach Furth kommen. Und man werde dann in Furth auch das Fachabitur machen können.

Schuldenabbau vorangetrieben

Zur Bundestagswahl und zum neuen bayerischen Kabinett meinte Bauer, man habe eine sehr gute Konstellation erreicht. Zur aktuellen Stimmung im Land meinte er, es gehe uns „so gut geht wie nie zuvor“. Trotzdem sei es eine gefährliche Situation, da die Unzufriedenheit unberechtigterweise recht hoch sei. Hier sei die Politik auf breiter Ebene gefordert. Was die finanzielle Entwicklung Furths betrifft, so habe man trotz erheblicher Investitionen den Schuldenabbau vorangetrieben.

In der angeregten Diskussion ging es um die Themen innere Sicherheit, „Strabs“ und bayerisches Kabinett, aber auch um das lokale Thema Überleitung der Ränkamer Abwässer in die Further Kläranlage. (fvd)

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