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Soziales

Die Deicherts spenden Sitzkissen

Evangelische Gemeinde profitert vom Briefmarkenverkauf.
Hans Schmelber

Dekan Walter Kotschenreuther, Pfarrer Roland Böhmländer und dessen Ehefrau Erika (hinten v. l.) nahmen erfreut die Spende von Hans-Joachim und Friederike Deichert entgegen.  Foto: Hans Schmelber
Dekan Walter Kotschenreuther, Pfarrer Roland Böhmländer und dessen Ehefrau Erika (hinten v. l.) nahmen erfreut die Spende von Hans-Joachim und Friederike Deichert entgegen. Foto: Hans Schmelber

Cham.Unermüdlich sind sie – die Deicherts. Sie spenden und spenden und werden nicht müde dabei. Ganz im Gegenteil: Es bereitet ihnen Freude, wenn sie anderen Freude machen können. 50 Sitzkissen für den Gemeindesaal haben sie auf Bitte von Dekan Walter Kotschenreuther gekauft. Und 120 Euro gab es noch als Zuschuss für eine neue Osterkerze 2020.

Der Dekan, Pfarrer Roland Böhmländer und dessen Ehefrau Erika freuten sich über die schönen Sitzkissen und den Geldbetrag. „Normalerweise machen wir lieber Sach- statt Geldspenden“, meinte Hans-Joachim Deichert. „Wir machen aber dazwischen immer wieder mal auch gerne eine Ausnahme“, legte er nach. Deichert war lange Zeit Vorsitzender der Chamer Briefmarkenfreunde und war bis zum Ruhestand auch in der Militärseelsorge tätig. Über die Diakonie verkaufen die Deicherts Wohlfahrtsbriefmarken und können den Wohlfahrtsmarkenaufschlag für die Unterstützung sozialer Zwecke verwenden. Zusätzlich hat das Familienteam 2019 in Eigenregie zum zweiten Mal eine Weihnachtsbriefmarke kreiert, und auch der Erlös daraus kommt z.B. der Tafel, der evangelischen Kirchengemeinde, St. Gunther, dem BRK und anderen sozialen Einrichtungen zugute. Die Deicherts sind tatsächlich ein sehr kreatives Team. Chef und Ideenfinder ist Hans-Joachim. Tochter Cornelia ist trotz ihres zeitaufwändigen Jobs die Kreative und setzt die Ideen mit grafischer Gestaltung in Szene. Und Friederike, die Ehefrau, ist die Finanzministerin nicht nur in der Familie, sondern auch im Team. Profitieren tun davon viele Menschen.

Leider, so bedauern die Deicherts, laufe der Verkauf der Wohlfahrtsmarken nicht mehr so wie früher. Sie haben zwar immer noch etliche Firmen, die solche Marken abnehmen, schön wäre es allerdings, wenn es noch mehr solche sozial eingestellten Unternehmen geben würde. Zugute kommen würde so ein Engagement den sozial Schwachen in unserer Gesellschaft. Meldungen dazu sind möglich unter Tel. (0 99 71) 79 731. H.-J. Deichert: „Wir und unsere Schützlinge freuen uns über jeden Anruf.“ (fsh)

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