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Jahresversammlung

Die Dorfkapelle

Die Planung der nächsten Kirchweihe sorgte für Diskussionen. Baumpflege an der Kapelle soll verbessert werden.

Die eifrigen Helferinnen und Helfer des Vereins wurden mit kleinen Präsenten bedacht. Rechts Vorsitzende Renate Pongratz, links Pfarrer Praun und 2. Vorsitzender Wolfgang Kraus.
Die eifrigen Helferinnen und Helfer des Vereins wurden mit kleinen Präsenten bedacht. Rechts Vorsitzende Renate Pongratz, links Pfarrer Praun und 2. Vorsitzender Wolfgang Kraus.

Traitsching.Auch 35 Jahre nach der Weihe der Dorfkapelle wird sie alljährlich mit Leben gefüllt. Dies verdeutlichte die Bilanz der Vorsitzenden des Kapellenbauvereins, Renate Pongratz, bei der Jahresversammlung. Die Kirchweihfeier macht aufgrund äußerer Umstände in diesem Jahr erneut eine Programmänderung notwendig, welche von den Mitgliedern mehrheitlich abgesegnet wurde.

Sowohl bei der vorangegangenen Maiandacht als auch zu Beginn der Jahresversammlung gedachte man der fünf im Berichtsjahr verstorbenen Mitglieder Georg Hammerer (langjähriger Schriftführer und Chronist), Max Steininger, Erna Sölch, Michael Kraus (Gründer der Kapelle und langjähriger Vorsitzender) und Ernst Hoffmann.

Im Beisein von Pfarrer Georg Praun ließ die Vorsitzende Renate Pongratz mit ihrem Bericht das Vereinsjahr Revue passieren. Die sonntäglichen Rosenkränze und die Maiandachten sonntags und donnerstags gehören zum Programm in der Kapelle. Bei der Kirchweihfeier im August wurde ein weiteres Totengedenkbrett gesegnet. Der Kirtabaum wurde von Xaver Scheubeck gestiftet und bildete neben dem Gottesdienst den Mittelpunkt der Kirchweihfeier. Eine Haftpflichtversicherung des Vereins wurde aktualisiert und dient der Absicherung der Mitglieder. Der Vereinsausflug zum Flughafen München mit Besuch des Christkindlmarktes kam gut an. Hausgottesdienst und Frauentragen und die Sitzweil im Dezember rundeten das Jahr 2017 ab.

Einen Blickfang schuf man mit dem Osterbrunnen bei der Kapelle. Martin Haas und Patrick Dauerer hatten dazu ein Metallgestell für den Brunnen geschaffen, welches durch die Frauen des Dorfes mit Buchs und rund 500 selbstgefärbten Eiern geschmückt wurde.

Die Kassenführung der Schatzmeisterin Waltraud Wanninger wurde von den Kassenprüfern Franz Haas und Markus Hausladen als korrekt und einwandfrei bewertet, so dass die Versammlung einstimmig die Entlastung erteilen konnte.

In seinem Grußwort bedankte sich Pfarrer Praun für die Arbeit des Kapellenbauvereins. Er unterstrich die gemeinschaftsstiftende Bedeutung. Michaela Altmann monierte die Baumpflege des neben der Kapelle stehenden Ahornbaumes, von dem bei starkem Wind immer wieder morsche Äste geweht werden.

Hinsichtlich der Durchführung der diesjährigen Kirchweihfeier ergeben sich Probleme beim Aufstellen des Kirtabaums, da im direkten Umfeld sich mittlerweile eine Pferdekoppel befindet und die immer größer werdende Linde eine Behinderung beim Einsatz der „Schwalben“ darstellt. Nach langer Diskussion schloss sich die Versammlung mehrheitlich einem Vorschlag Pfarrer Prauns an, 2018 doch einfach den Lindenbaum zu schmücken und die Zusammenkunft am Vorabend des Kirchweihfests am 15. August auf einem Teil der Berghangstraße durchzuführen. Die Vorgehensweise in den Folgejahren soll noch festgelegt werden. Vorschläge für den Vereinsausflug sollen an Pongratz oder Kraus gerichtet werden. Ein Kreuzweg mit bayerischen Texten ist für 2019 ins Auge gefasst. Den Christbaum wird 2018 Metzgermeister Josef Altmann stiften. (ckt)

Der Kirtabaum

Weil im direkten Umfeld der Kapelle sich mittlerweile eine Pferdekoppel befindet und die Größe der Linde den Einsatz der Schwalben und das Aufstellen eines Kirtabaums erschwert.

Die Lösung hatte Pfarrer Georg Praun. Er schlug vor, dass die Linde selbst der Kirtabaum sein soll. Er müsse nur entsprechend für das Kirchweihfest am 15. August geschmückt werden.

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