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Besuch

„Die Erde haben wir uns nur geliehen“

Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) war am Wochenende Gast bei der Chamlandschau in der Kreisstadt.
Von Claudia Peinelt

Umweltminister Thorsten Glauber (2. v. re) beim Rundgang Foto: Peinelt
Umweltminister Thorsten Glauber (2. v. re) beim Rundgang Foto: Peinelt

Cham. „Es ist in der Tat eine herausragende Messe, diehier bei euch in der Oberpfalz auf die Beine gestellt worden ist“, stellte der Umweltminister Thorsten Glauber fest. Zusammen mit dem Kreisvorsitzenden der Freien Wähler aus Traitsching, Hans Kraus, und einigen Parteikollegen machte der Umweltminister vor der Wahlveranstaltung am Samstag, einen Rundgang in der Chamlandschau. Natürlich machte er einen Stopp beim Stand des Bayerischen Landtag und musste auch gleich für Fotos lächeln. Bereits hier kamen die Besucher ganz kurz ins Gespräch mit Glauber.

Messe

Startschuss für die ChamlandSchau

Bürgermeisterin Karin Bucher hat die 37. Ausgabe der Messe eröffnet. Die Redner lobten den „Leuchtturm im Landkreis“.

Kurz nach 10.30 Uhr war schließlich zur Wahlversammlung der Freien Wähler ins Festzelt geladen worden. Glauber referierte zum Thema „Bürgerenergiewende ist Klimaschutz“. Doch vorher hatte Kraus eine ganz besondere Aufgabe. Er ernannte Leo Hackenspiel, der 1983 die Freien Wähler in der Stadt Cham gründete, zum Ehrenmitglied und überreichte ihm ein Geschenk. Auch Thorsten Glauber schloss sich den Glückwünschen an. Glauber hat seit vielen Jahren ein hervorragendes Verhältnis zum Abgeordneten Dr. Charly Vetter. „Sie sind einfach eine Region, die für uns Freie Wähler eine besondere Region darstellt“.

Leo Hackenspiel erhielt anlässlich der Vollendung des 80. Lebensjahres und seines unermüdlichen Einsatzes und Treue zu den Freien Wählern in den zurückliegenden 35 Jahren die Ehrenmitgliedschaft. Foto: Peinelt
Leo Hackenspiel erhielt anlässlich der Vollendung des 80. Lebensjahres und seines unermüdlichen Einsatzes und Treue zu den Freien Wählern in den zurückliegenden 35 Jahren die Ehrenmitgliedschaft. Foto: Peinelt

Glauber lud jeden der Besucher ein, auf die Zugspitze zu fahren. „Auf der Zugspitzen finden Sie keinen Gletscher mehr“. Glauber weiter:“ Wir erleben gerade im Norden ein zweites Waldsterben, wir haben Niedrigswasserstände in den Brunnen. Klar kann man immer sagen, dass es schon gut gehen wird. Aber nein, es sind große Herausforderungen für uns, denen man sich stellen muss“. Dies sei Aufgaben der kommenden Politik. Er griff unter anderem auch das Thema Volksbegehren und Streuobst auf. Es sei eine Herausforderung, die bei allen Themen auftreten:“ Der Wunsch und die Umsetzung“. Die Menschen müssen sich wieder und immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass die Menschheit die Erde nur geliehen hat. „Hier in eurer Region entstehen viele Ideen für Nachhaltigkeit und wird in der Praxis bereits vieles möglich gemacht“.

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