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Geschichte

Die Erfolgsgeschichte des Heimatbotens

Das 26. Jahrbuch des Waldmünchener Heimatboten wurde vorgestellt. 2020 feiert das erfolgreiche Jahrbuch 40. Geburtstag.
Von Ingrid Milutinovic

Die Autoren sind stolz auf das gelungene Jahrbuch.  Foto: Ingrid Milutinovic
Die Autoren sind stolz auf das gelungene Jahrbuch. Foto: Ingrid Milutinovic

Waldmünchen.Nicht nur Autoren und Autorinnen, sondern auch einige Ehrengäste waren der Einladung des Museumsvereins gefolgt. Unter anderen begrüßte Vereinsvorsitzender Jürgen Lampatzer den dritten Bürgermeister aus Waldmünchen, Karlheinz Hendl, Bürgermeister Ludwig Prögler aus Tiefenbach, Marieluise Segl vom Landratsamt Cham und auch – als Mann der ersten Stunde Karlheinz Schröpfer.

Kein Autor – kein Heimatbote

Er freue sich über so viele Autoren, sagte er, wohl wissend, dass es ohne sie keinen Heimatboten gäbe, bevor er einem kurzen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Heimatboten gab. Nach der Gründung des Museumsvereins 1970 sei 1980 der erste Heimatbote erschienen. Also ist der Heimatbote das älteste, regelmäßig erscheinende, Jahrbuch des Landkreises Cham. Damals halbjährlich, später als Jahrbuch, das pünktlich zum Christkindlmarkt erscheine. Besonders freue ihn, sagte Lampatzer, dass sowohl Autoren – er konnte vier neue Autoren begrüßen – als auch Beiträge aus dem gesamten Altlandkreis Waldmünchen kämen. Der Heimatbote sei eine „Dokumentation Heimatgeschichte“ mit festen Bestandteilen. Er selber könne sich zum Beispiel eine Ausgabe ohne das Preisrätsel von Elisabeth Ruhland nicht mehr vorstellen. Allen Autoren, aber auch den Sponsoren und Inserenten dankte er für die immerwährende Unterstützung.

Infos zum Jahrbuch

  • Das 26. Jahrbuch

    umfasst 184 Seiten mit 214 farbigen Bildern und 21 Artikeln von 16 Autoren.

  • Erhältlich

    ist es wie gewohnt erhältlich bei der Druckerei Leopold, Schreibwaren Reitmeier und dem Vereinsvorsitzenden Jürgen Lampatzer. Vereinsmitglieder erhalten ihr Exemplar in der Druckerei Leopold.

  • Der Preis

    beträgt 9, 50 Euro, für Vereinsmitglieder 8,50 Euro (Der Betrag wird eingezogen).

Die Fakten zur neuesten Ausgabe hatte Schriftführer Peter Leopold: 184 Seiten, 214 Bilder, 21 Artikel von 16 Autoren. Nach der positiven Resonanz der letzten Ausgabe habe auch diese Ausgabe wieder farbige Bilder. Die Beiträge reichen von der Gründung der Glasfabrik Nachtmann bis zum neuen Aussichtsturm auf dem Bleschenberg. Die Auflage sei um 50 Exemplare erhöht wurden, konnte Leopold noch berichten. Mit einem Plakat solle zusätzlich Werbung gemacht werden.

Dem Dank des Vereinsvorsitzenden schlossen sich auch Karlheinz Hendl, Ludwig Prögler und Marieluise Segl an. Waldmünchen habe eine Geschichte, die man nicht verstecken müsse, stellte Hendl fest, während Prögler ergänzte: „Es ist immer wieder interessant.“ Segl freute sich über eine „Truppe hochengagierter Menschen“ deren Miteinander vorbildlich sei.

40 Jahre Heimatbote

Einen Ausblick hatte Lampatzer auch. 2020 bedeute 40 Jahre Heimatbote. Dieses Jubiläum solle in einem ganz besonderen Rahmen begangen werden. Zusammen mit dem traditionellen Museumsabend, an dem sich der Verein bei den Aktiven bedankt, solle die Jubiläumsausgabe am dritten Sonntag im November im „Dirrmaler Wirt“ vorgestellt werden. Willi Steger nutzte die Gelegenheit seine Verbundenheit mit Waldmünchen und Herzogau und der Familie Wagner, besonders dem so früh verstorbenen Peter Wagner zu betonen, und lud zu einer Besichtigung des „Nachtmann-Museums“ ein.

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