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Rettungskräfte

Die Feuerwehren übten rund um die Uhr

Vom Brandeinsatz über die Personensuche bis zum Unfall reichten die Szenarien. Beeindruckend war die Zahl der Kräfte.
Von Karin Hirschberger

Um 1 Uhr nachts wurde für eine Personensuche alarmiert.  Foto: Karin Hirschberger
Um 1 Uhr nachts wurde für eine Personensuche alarmiert. Foto: Karin Hirschberger

Wald.Sechs Übungen verteilt auf einen Zeitraum von 20 Stunden ließen sich die Führungskräfte der Feuerwehren Wald, Mainsbauern, Süssenbach und Siegenstein einfallen. Los ging es am Samstagnachmittag mit einem Brandeinsatz, bei dem es auch galt, drei vermisste Personen zu finden. Viele Zuschauer, unter ihnen auch die Kinderfeuerwehr aus Süssenbach, verfolgten die Einsatzübung an der Brennberger Straße.

Weiter ging es mit einem angenommenen Flächenbrand in Maiertshof, bei dem eine neue Einsatztaktik ausprobiert wurde. Durch die geschickte Anordnung von B-Schläuchen und Verteilern kann schnell und effektiv ein großer Flächenbrand bekämpft werden. Anschließend gab es ein gemeinsames Abendessen im Gasthaus Eder in Mainsbauern. Die stellvertretende Bürgermeisterin Karin Hirschberger verfolgte die vorausgegangene Übung und überbrachte auch die Grüße und den Dank der Gemeinde Wald für die Einsatzbereitschaft.

Gegen 22 Uhr folgte schon die nächste Lage: „Verkehrsunfall in Siegenstein, zwei beteiligte Personen, vermutlich eingeklemmt“, lautete der Auftrag. Die Erstversorgung der Verletzten sowie die Erstmaßnahmen mit einfachem technischem Gerät übernahm die Feuerwehr Siegenstein, die Wehren aus Süssenbach und Mainsbauern übernahmen den Brandschutz. Mittels Spreitzer und Schneidgerät wurde dann die eingeklemmte Person befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Gegen 1 Uhr nachts mussten zwei verirrte Wanderer im „Badholz“ gefunden werden.

Es bildete sich eine sehr lange Reihe von Einsatzkräften, damit das Waldstück systematisch durchsucht werden konnte. Beeindruckend war die Anzahl Kräfte, waren doch für diese späte Stunde knapp 50 ehrenamtliche Feuerwehrler an der Übung beteiligt. Nachdem die beiden gefunden worden waren, begann die Nachtruhe, ehe man gegen 8 Uhr morgens abermals zu einem Verkehrsunfall nach Siegenstein gerufen wurde. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Pkw Feuer gefangen hatte, und somit eine Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz notwendig war. Nach einer kurzen Nacht und den gemeisterten Übungen hatten die Kameraden aus Siegenstein noch ein gemeinsames Weißwurstfrühstück organisiert.

Anschließend folgte noch die Reinigung der eingesetzten Geräte, sodass nach fast 20 Stunden die freiwilligen Feuerwehrler in einen sonnigen Sonntag starten konnten. (rhi)

Die Übungen

  • Einschätzung:

    Natürlich kamen bei den sechs Lagen auch Schwachstellen zu Tage, aber genau das ist ja auch Sinn von solchen Übungen. Für die Führungskräfte gilt es nun, diese Erkenntnisse zu analysieren und an einigen Punkten Verbesserungen einzuführen.

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