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Ehrenamt

Die FFW gründet eine Kinderfeuerwehr

Die FFW Tiefenbach setzt ab 2018 stark auf die Nachwuchsarbeit. Mit 201 Einsatzstunden war 2017 ein ruhiges Jahr.

Den Atemschutzlehrgang absolvierte Sandro Ulmann. Kommandant Martin Holler überreichte das entsprechende Abzeichen. Foto: wik

Tiefenbach.Nur knapp 30 Mitglieder der FFW Tiefenbach versammelten sich im Gasthaus Alte Post zur Jahresversammlung. Vorsitzender Josef Königsberger blickte auf 2017 zurück. Er erinnerte unter anderem an den Ausflug zur Integrierten Leitstelle in Regensburg und zum Kloster Weltenburg. Kommandant Martin Holler ließ das Jahr aus Sicht der aktiven Mannschaft Revue passieren und berichtete von 28 Einsätzen. Darunter waren ein Brand, zehn technische Hilfeleistungen und 16 sonstige Alarmierungen.

Mit 201 Einsatzstunden war es ein recht ruhiges Jahr. Umso mehr widmeten sich die Frauen und Männer der Aus- und Fortbildung mit 19 Übungen, der Mero-Übung in Rötz und der grenzüberschreitenden Übung in Höll. Auf 2421 Stunden summierten sich die Stunden der aktiven Feuerwehrler. Höhepunkte waren die Anschaffung der Helme, die neuen Hallentore und die Übungspuppe, gesponsert vom KBI-Bereich. Für 2018 stehen bereits einige Arbeiten, wie die Erneuerung der Fassade des Gerätehauses und die Sanierung des Schulungsraumes, an. Die Gründung einer Kinderfeuerwehr und die Mitwirkung beim Thema „Helfer vor Ort“ stehen auch auf der Agenda.

Die FFW Tiefenbach im Fasching

  • Faschingsball:

    Vorsitzender Josef Königsberger wies bei der Versammlung auf die Faschingsballsaison hin. Am Rosenmontag lädt die FFW vormittags zum Gedenkgottesdienst und abends zum Faschingsball ein.

  • Bockbierfest:

    Am 17. März steigt das Bockbierfest im Gerätehaus. Im Mai wird der Start der Helfer-vor-Ort-Gruppe in Tiefenbach anvisiert. Generell wünscht sich Königsberger weiter den guten Zusammenhalt wie bisher.

Anna-Lena Holler als Jugendwart berichtete über die Aktivitäten der zwölf- bis 16-jährigen Jugendfeuerwehrangehörigen. Bei acht Übungen und zwei Wissenstests erwarben diese vier silberne Abzeichen. Weiter am Ball möchte Holler bei den Wettbewerben und Leistungsprüfungen bleiben.

Der Kassenbericht von „Finanzminister“ Michael Wurm wies einen Mitgliederstand von 247 Männern und Frauen auf, zwei mehr als vergangenes Jahr. Die Einnahmen von 7259 Euro beinhalteten Mitgliedsbeiträge von 3166 Euro, das Bockbierfest brachte 1200 Euro und Spenden von 880 Euro ein. Dagegen standen 9179 Euro auf der Ausgabenseite. Die größten Brocken sind dabei Aus- und Fortbildungen mit 2838 Euro, Festbesuche (1829 Euro) und Beerdigungen mit 650 Euro.

Ein neues Maibaum-Fundament

Enthalten sind ebenso Kosten von rund 800 Euro für ein neues Maibaum-Fundament, das bald beim neuen Hauptplatz an der alten Schule verankert wird. Die Prüfer Werner Reitinger und Wolfgang Seebauer bestätigten eine tadellose Kassenführung.

Der nächste Tagesordnungspunkt wies die neue Satzung für die FFW aus. Königsberger erläuterte die Änderungen. Hauptgründe dafür waren die Gründung einer Kinderfeuerwehr mit einem Alter ab sechs Jahren und eine neue Höchstgrenze für Rechtsgeschäfte. Per Akklamation beschlossen die Mitglieder einstimmig die Annahme der Satzungsneufassung.

„Das Geld ist gut angelegt“

Bürgermeister Ludwig Prögler nannte die Summe von 173 000 Euro, die die Gemeinde für alle acht Wehren letztes Jahr aufbringen musste. Hier entfiel auf die FFW Tiefenbach ein Betrag von 15 000 Euro für die neuen Hallentore. Das Geld sei gut angelegt, und nicht nur beim Einbau der Tore habe die Feuerwehr ihre Manpower bewiesen.

Alle acht Wehren seien eine tragende Säule im Sicherheitskonzept der Gemeinde, und als Vereine stellten die Feuerwehren eine absolute Bereicherung dar. Zum von Kommandant Holler genannten Wunsch, einem Ersatzfahrzeug für das alte LF 16, konnte Prögler die Zusage vom Bund zwar weitergeben, doch wird die Ersatzbeschaffung auf sich warten lassen.

Die Grüße von Kreisbrandrat Michael Stahl und KBI Norbert Auerbeck überbrachte KBM Manfred Schneider. Er nannte 71 Einsätze 2017, und somit war es auch für den KBM-Bereich „ein erfreulich ruhiges Jahr“. Bei der Feuerwehrjugend fiel die Zahl mit 92 gemeldeten Jungen und Mädchen aber erstmals unter die Hundertergrenze. (wik)

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