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Ferienfreizeit

Die FFW Kolmberg hat ein Herz für Kinder

Gut 20 Mädchen und Jungen lernten, was ein Feuerwehrler können muss und durften sich selbst im Löschen üben.
von Hans Schmelber

Die Kinder erlebten spannende Stunden bei der Kolmberger Wehr. Foto: Hans Schmelber
Die Kinder erlebten spannende Stunden bei der Kolmberger Wehr. Foto: Hans Schmelber

Waffenbrunn.Stefan Berthold, Gemeinderat und stellvertretender Jugendbeauftragter der Gemeinde Waffenbrunn, übernahm am Freitagnachmittag die Begrüßung für den Teil zwei des Ferienprogramms der Gemeinde. Gut 20 Mädels und Jungs waren gekommen, um bei der Kolmberger Feuerwehr zu lernen, Spaß zu haben und als Belohnung für das lebhafte Interesse und fleißige Mitmachen noch eine leckere Bratwurstsemmel und Limo zu bekommen.

„Feuerwehr ist ein interessantes Thema. Da kann man schon was mitnehmen für das Leben oder auch für eine spätere Tätigkeit als Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau“, meinte Berthold und dankte bei dieser Gelegenheit gleich der Jugendbeauftragten Uli Eibl für die Organisation.

Kommandant Andreas Seidl freute sich, dass so viele Kids gekommen waren und erklärte kurz den Ablauf. Dann wurden die Buben und Mädchen in Gruppen eingeteilt, und los ging’s mit Erklärungen und praktischen Übungen unter der Anleitung von den bestens ausgebildeten Feuerwehrmännern, die aber auch viele Fragen beantworten mussten.

Der 2. Jugendleiter Fabian Seidl erklärte den Kids das Verbrennungsdreieck, mit dessen Hilfe man die Bedingungen darstellen kann, die notwendig sind, damit ein Feuer entsteht. Wichtig ist, dass alle Bedingungen zeitlich und räumlich zusammentreffen (zeitliche und räumliche Koinzidenz). Die drei Bedingungen dargestellt als Verbrennungsdreieck sind: brennbares Material, Sauerstoff und Zündtemperatur. Der Jugendleiter zeigte den Kindern einen kleinen Koffer mit diversen Materialien und klärte über die spannende Frage auf, ob die jeweiligen Materialien brennbar sind oder nicht, und das wurde auch gleich vor Ort getestet.

Der Einsatz einer Kübelspritze ist immer eine Tätigkeit, mit der sich jedes Kind gerne beschäftigt – und noch dazu, wenn man gezielt einen Gegenstand umspritzen muss. Die Teilnehmer haben dabei immer einen Riesenspaß.

„Ich komme zu einem Unfall, oder ein Mensch hat sich verletzt. Wie genau mache ich einen Anruf bei der Leitstelle?“ wurden die Teilnehmer gefragt, „Unter der Rufnummer 112“, wusste schon jedes der Ferienfreizeitler. „Was ist wichtig für die Meldung und wie verhalte ich mich danach?“ waren weitere Fragen. Unter der Leitung des 2. Kommandanten Konrad Brey waren die Kinder da eifrig bei der Sache.

Mit entsprechendem Abstand zum Vorführgerät wurde dann ein Fettbrand simuliert und gezeigt, was passiert, wenn man einen solchen mit Wasser löschen will. Mit großen Augen verfolgten da die Mädels und Jungs das Geschehen und waren überrascht ob der großen Flammen. Zum Einsatz kam dann noch der „Brandmeister“, mit dem Löschmethoden gezeigt werden können. Tja, und dann war Brotzeit angesagt. Es gab jede Menge Bratwürstl vom Grill und Limo – und übrig blieb davon nichts mehr.

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