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Viechtach/Ludwigsthal

Die Flora des Böhmerwaldes wächst zusammen

Die Pflanzenwelt diesseits und jenseits der bayerisch-tschechischen Grenze wurde aufgrund des Eisernen Vorhangs in beiden Ländern eigenständig erforscht.

Das Interreg-Projekt „Flora des Böhmerwaldes“ ist Thema des wissenschaftlichen Vortrags am Donnerstag, 12. März, im Haus zur Wildnis.  Foto: Milan Štech /Nationalpark Bayeri
Das Interreg-Projekt „Flora des Böhmerwaldes“ ist Thema des wissenschaftlichen Vortrags am Donnerstag, 12. März, im Haus zur Wildnis. Foto: Milan Štech /Nationalpark Bayeri

Viechtach.Nach der Grenzöffnung ist die Idee geboren, die bisher erlangten Ergebnisse zusammenzuführen. Seit dem 1. April 2019 widmet sich das Interreg-Projekt „Flora des Böhmerwaldes“ diesem Ansinnen. Am Donnerstag, 12. März, gibt es um 19 Uhr im Haus zur Wildnis bei Ludwigsthal einen Vortrag zu diesem Thema. Der Referent ist Wolfgang Diewald von den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns.

In seinem Vortrag geht Diewald darauf ein, welche Herausforderungen bei dem Projekt überwunden werden müssen, außerdem stellt er die neuesten Erkenntnisse vor. Im Rahmen des Projekts wird unter anderem eine naturraumbasierte Rote Liste der Gefäßpflanzen erarbeitet, die Ergebnisse werden auf einer zweisprachigen Webseite der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Beteiligt an dem Interreg-Projekt sind die Nationalparks Bayerischer Wald und Šumava, die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns sowie der Lehrstuhl Botanik der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Südböhmischen Universität. Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.

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