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Handwerk

Die Forderung

Bäcker-Innung will kostenfreie ÖPNV-Nutzung für Azubis zur Berufsschule.
Karl Pfeilschifter

Johann Bründl (2. v. re.) freute sich über ein Geschenk der Bäcker-Innung.  Foto: Karl Pfeilschifter
Johann Bründl (2. v. re.) freute sich über ein Geschenk der Bäcker-Innung. Foto: Karl Pfeilschifter

Cham.Rückblick und Vorschau standen im Mittelpunkt der Herbstversammlung der Bäcker-Innung. Bei der gut besuchten Zusammenkunft ließ Innungsobermeister Gerhard Blab zahlreiche Veranstaltungen Revue passieren und informierte die Mitglieder über Neuigkeiten.

Einig waren sich alle, eine Forderung der Kreishandwerkerschaft zu unterstützen. So werde die „Schulwegfreiheit“ für die Auszubildenden gefordert. Dies sei auch für das Bäckerhandwerk wichtig, denn die Azubis müssen zur Berufsschule nach Regensburg fahren. Kostenlos fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Berufsschule sei ein wichtiger Aspekt auch für die Nachwuchswerbung. Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Theo Pregler, stellte hierbei auch die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung heraus. Alle waren sich einig, dass mit dieser Forderung auch viel Verwaltungsaufwand mit Kostenrückerstattung vermieden werde könne und das Ganze einen wichtigen finanziellen Aspekt für die Auszubildenden darstelle.

Obermeister Gerhard Blab erläuterte die Termine der vergangenen Monate. So berichtete er über den Verbandstag des Bayerischen Bäckerhandwerks im Mai in Bamberg. Es sei eine sehr informative Veranstaltung gewesen. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft im Juli war er zum stellvertretenden Kreishandwerksmeister gewählt worden.

Besucht wurde auch die Bezirksversammlung, die in Schwandorf stattfand. Bei der Brotprüfung im Juli wurden 59 verschiedene Sorten aus dem Innungsbereich mit sehr guten Ergebnissen bewertet. Gut angenommen wurde im September der erste Bäcker-Stammtisch.

Blab gab bekannt, dass sich im ersten Lehrjahr drei, im zweiten Lehr fünf und im dritten Lehrjahr drei Auszubildende zum Bäcker befinden. Beim Verkauf seien es vier im ersten, zwei im zweiten und fünf im dritten Lehrjahr.

In diesem Zusammenhang wies er auf die Forderung für eine Schulwegfreiheit hin. Der Obermeister berichtete, dass der Landesinnungsverband einen neuen Geschäftsführer hat. Verbesserte Mitgliederbetreuung und Seminar-Angebote seien zugesagt.

„Aktuelles für das Chefbüro“, so waren die Infos von Geschäftsführer Theo Pregler überschrieben. Er erläuterte die neuen Regelungen für geringfügig entlohnte Beschäftigte, die 450-Euro-Minijobber. Weiter ging er auf die Regelungen von Elternzeit und dem Beschäftigungsverbot bei schwangeren Mitarbeiterinnen ein. Einen aktuellen Marktbericht der verschiedenen Produkte erläuterte der Niederlassungsleiter des Großhandelsunternehmens Bako aus Straubing, Johann Bründl. Er zeigte Qualitätsunterschiede auf und stellte die Produktsicherheit als sehr wichtig dar: Hier gehe es um die Gesundheit der Mitarbeiter und Kunden.

Einige Termine: 9. November: Verkaufsschulung „Aktives Verkaufstraining statt klassischer Vortrag“ mit Patrick Stark von der Bäcker-Akademie. 9. Dezember 2019: Stollenprüfung. 5. März 2020: Teilnahme an der Ausbildungsmesse „AZUBI live“ in Cham. 9. März 2020: Vortragsreihen „Betriebsführung aktuell“ der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz „Mein Handwerksbetrieb im Internet, aber sicher“. (cft)

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