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Furth im Wald

Die Further Imker haben schnell reagiert

Die Vorsitzende des Further Bienenzuchtvereins, Steffi Sorgenfrei, berichtet von guten Ergebnssen im Kamopf gegen Faulbrut.
Volkmar Dimpfl

Der wiedergewählte Vorstand des Bienenzuchtvereins Furth im Wald: Carla Füglein, Martina Würz, Andre Galuschka und Steffi Sorgenfrei (von links). Foto: Volkmar Dimpfl
Der wiedergewählte Vorstand des Bienenzuchtvereins Furth im Wald: Carla Füglein, Martina Würz, Andre Galuschka und Steffi Sorgenfrei (von links). Foto: Volkmar Dimpfl

Furth im Wald.Vor allem das Imkern auf Probe, die Bekämpfung der Varroamilbe und der Amerikanischen Faulbrut hätten eine gewichtige Rolle gespielt. Wichtig beim Thema Faulbrut sei vor allem das Screening, damit rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergriffen werden können. 193 Proben seien vom Kreisverband Cham zur Analyse geschickt worden. Davon seien 169 unbelastet gewesen. Dieser Wert entspreche einem Anteil von 87 Prozent.

Dass der Landkreis Cham deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 97,8 Prozent liege, sei vor allem auf Imker im westlichen Landkreis zurückzuführen, wo diese Seuche besonders massiv aufgetreten sei. Der Kampf gegen die Seuche dürfe nicht nachlassen. Steffi Sorgenfrei rief daher alle Imker auf, sich am Monitoring zu beteiligen. Eine zweite Gefahr für die Bienen sei die Varroamilbe. Hier wurden immer wieder Schulungen und Informationsveranstaltungen durchgeführt.

Solide Finanzen

Kassierin Martina Würz berichtete über solide Finanzen. Bei den Ausgaben erwähnte sie vor allem den Schleuderraum, der aber auch Einnahmen generiere. Weiter Einnahmen seien neben den Mitgliedsbeiträgen vor allem der Honigverkauf und die Fördermittel für das Imkern auf Probe.

Zum Probe-Imkern erwähnte die Vorsitzende, dass dies seit 2015 durchgeführt werde und auch dazu diene, neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen. Das Probe-Imkern gehe jeweils von April bis Dezember und umfasse auch 35 bis 40 Treffen mit den „Paten“. Für dieses Jahr haben sich bereits fünf Interessenten gemeldet.

Ehrung für Maximilianshöhe

Eine Ehrennadel in Bronze erhielt das Therapiezentrum Maximilianshöhe für 15 Jahre Vereinszugehörigkeit. Die Vorsitzende wird sie im Therapiezentrum übergeben.

Die fällige Neuwahl nach vier Amtsjahren lief schnell und unkompliziert ab. Die Imker wählten die bisherige Vorstandschaft für weitere vier Jahre: Steffi Sorgenfrei (1. Vorsitzende), Carla Füglein (2. Vorsitzende), Martina Würz (Kassierin) und Andre Galuschka (Schriftführer). Der Bienenzuchtverein Furth im Wald hat derzeit 80 Mitglieder (davon 71 Vollmitglieder). 2019 traten elf neue Imker dem Verein bei, es gab zwei Austritte und leider drei Sterbefälle.

Die Vorsitzende berichtete noch über geplante Aktionen, etwa die Verbesserung des Wirtschafts- und Schleuderraums, den Bau eines Gartenhäuschens beim Lehrbienenstand und die Teilnahme an der Further Grünen Woche. Und sie erinnerte daran, dass jeden ersten Sonntag im Monat der Imkerfrühschoppen in der Hammermühle stattfindet. (fvd)

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