MyMz
Anzeige

Bildung

Die Gemeinde ehrte 20 Einser-Absolventen

Bürgermeister und Jugendbeauftragte würdigten Leistungen der besten Schüler, Auszubildenden und Studenten.

Die besten Schulabgänger und Ausgebildete der Gemeinde Schönthal mit Bürgermeister Ludwig Wallinger und den Jugendbeauftragten Helmut Dietl und Matthias Wutz  Foto: Franz Bucher
Die besten Schulabgänger und Ausgebildete der Gemeinde Schönthal mit Bürgermeister Ludwig Wallinger und den Jugendbeauftragten Helmut Dietl und Matthias Wutz Foto: Franz Bucher

Schönthal.Die Gemeinde Schönthal ist stolz auf ihre Jugend: 20 junge Leute hat Bürgermeister Ludwig Wallinger im Sitzungssaal des Rathauses für herausragende Leistungen in Schule und Berufsausbildung geehret: „Eine Rekordzahl, das ist ein Prozent der Gemeindebevölkerung“, so Wallinger. Diese „Quantität an Qualität“ widerlegt laut Wallinger den Misskredit, in dem die heutige Jugend angeblich stehe. Wenn junge Bürger Schullaufbahn, Ausbildung oder Studium mit einer Eins vor dem Komma beenden, dann sei das aller Ehren wert.

Der Bürgermeister, Vize Georg Dietl und die Jugendbeauftragten Helmut Dietl und Matthias Wutz würdigten die Leistungen der zwölf Damen und acht Herren. Die Gemeindevertreter zeigten sich beeindruckt von der großen Zahl der Geehrten. „Die Zukunft sitzt heute vor uns“, sagte Wallinger mit Blick in die Runde. „Ihr habt schon sehr Beachtliches auf eurem bisherigen Lebensweg geleistet.“ Darauf dürften sie zu Recht stolz sein. Jedoch sollten sie sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen oder glauben, damit alles erreicht zu haben. „Das wäre der falsche Ansatz“, mahnte Wallinger.

Das Erreichte sei nur ein Etappensieg auf der Tour ihres Lebens, eine Tour mit einer nicht bekannten Anzahl von Abschnitten. Lernen und sich ständig weiterbilden müssten ständige Begleiter sein, um in der immer schneller wandelnden Zeit bestehen zu können. „Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden“, zitierte Wallinger den Schriftsteller Gerhard Hauptmann. Lern- und Weiterbildungsprozesse seien heute die Grundvoraussetzung für Lebensqualität und Zukunftsperspektive. „Es zahlt sich aus“, versprach der Bürgermeister.

Die Leistungen, die die jungen Damen und Herren erbrachten, sollten nicht nur gewürdigt werden, sie sollten auch anderen als Beispiel dienen. Deswegen seien die Geehrten Vorbilder für die nächste Generation an Schülern, Studenten und Auszubildenden. Im Namen der Gemeinde, „aber auch persönlich“ sprach Wallinger den jungen Leuten seinen Respekt und seine Anerkennung aus. Er dankte aber auch den Lehrern, Eltern und Ausbildern, die einen wesentlichen Anteil an den guten Leistungen hätten. Zum Abschluss wandte sich der Bürgermeister mit einen Wunsch an die jungen Menschen: „Vergesst eure Wurzeln nicht und kommt nach eurer Ausbildung wieder zurück in die Heimat.“

Die Geehrten: Anna Dirscherl; Nathalie Deittrick; Tina Rampf; Nina Ruhland; Sophie Pregler; Jasmin Emmer; Yvonne Schröpfer; Marie Ippisch; Marius Käsbauer; Jason Hoppe; Christian Ruhland; Markus Rampf; Nadine Dirscherl; Dominik Pregler; Jessica Wünsch; Nico Bierlmeier; Hanna Ippisch; Jannik Schindler; Thomas Benesch; Sophia Rieder. (wbf)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht