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Nostalgie

Die Geschichte einer Lokalbahn

Ab 31. Oktober präsentiert die Gemeinde Wald eine Ausstellung zum Falkensteiner Bockerl. Christian Artmann zeigt ein Modell der Nebenstrecke Wutzlhofen.
Von Karin Hirschberger

  • Der Roßbacher Bahnhof im Modell von Christian Artmann Foto: Hirschberger
  • Der Roßbacher Bahnhof um das Jahr 1920

Wald.Am 21. Dezember vor genau 100 Jahren fuhr die erste Eisenbahn von Wutzlhofen nach Falkenstein. Dieses Jubiläum nimmt die Gemeinde Wald zum Anlass, eine Ausstellung mit dem Titel „100 Jahre Falkensteiner Bockerl – Die Geschichte einer Lokalbahn“ in der Gemeindehalle zu zeigen.

Vom 31. Oktober bis 13. November können sich die Besucher über die Eisenbahnstrecke und ihre Bedeutung für die Gemeinde Wald informieren. Neben Fotomaterial, Dokumenten und ein paar Originalobjekten zeigt Modellbauer Christian Artmann erstmals sein Modell der Nebenstrecke Wutzlhofen-Falkenstein. Mit viel Liebe zum Detail und 1900 Stunden Arbeit hat er die gesamte Strecke auf 15 Metern nachgebaut.

Es sei sehr beeindruckt gewesen, als er das Modell zum ersten Mal sah, stellte Bürgermeister Hugo Bauer fest. Das Modell passt nach seinen Worten sehr gut in die Ausstellung, denn so können die Besucher anhand des Nachbaus den Streckenverlauf sehen. Man wolle mit der Ausstellung erreichen, dass sich die ältere Generation an die Eisenbahn erinnert und die jüngere Generation erfährt, welche Rolle die Bahn für Wald spielte.

„Viele junge Leute wissen gar nicht, dass auf dem Radweg mal ein Zug gefahren ist“, sagte Bürgermeister Bauer. Die Nebenstrecke Wutzlhofen-Falkenstein habe die heutige wirtschaftliche Situation mitgeprägt. Der Bahnanschluss war für Wald ausschlaggebend, besonders auch der Betriebsanschluss der Firma Schwinger.

Verantwortlich für die Ausstellung ist Carmen Rösl, Archivverwalterin der Gemeinde. Sie hat sich auf die Suche nach Exponaten für die Ausstellung gemacht. So werden unter anderem auch Originalobjekte des Bahnhofes Roßbach zu sehen sein.

Eröffnet wird die Ausstellung am 31. Oktober um 19 Uhr. Dann kann sie bis 13. November immer samstags von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie mittwochs von 19 bis 21 Uhr besucht werden.

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