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Die Geschichten von Johann Oswald

Das Leben im Stamsrieder Land war karg und rau – und unglaublich spannend. Johann Oswald erinnert sich an die alte Zeit.

Seit vielen Monaten veröffentlichen wir die Beiträge von Johann Oswald aus Stamsried. Hier finden Sie die Texte.
Seit vielen Monaten veröffentlichen wir die Beiträge von Johann Oswald aus Stamsried. Hier finden Sie die Texte. Foto: Johann Oswald

Stamsried.Es sind Geschichten aus einer anderen Zeit, die uns fremd scheint: Doch in Johann Oswald wird sie lebendig – und er nimmt uns mit auf diese Zeitreisen. Seine Kurzgeschichten sind einzigartige Dokumente, die die Momente zeigen, die in keinem Geschichtsbuch zu finden sind.

Johann Oswald ist in Stamsried als „Macherl-Schouster“ bekannt gewesen. Mit seiner Frau Centa betrieb er früher ein Schuhgeschäft. Für seine Kinder und Enkel brachte er Geschichten und Erzählungen in Form eines Büchleins zu Papier. Unser Medienhaus veröffentlicht sie in loser Folge. Im Oktober 2019 hatte Johann Oswald in einer Seniorenresidenz in Schorndorf seinen 90. Geburtstag gefeiert. Dort ist er wenige Monate später gestorben. In Absprache mit seiner Familie veröffentlichen wir seine Texte posthum weiter. Hier finden Sie seine Geschichten:

Wenn die Totenvögel nachts riefen: Johann Oswald aus Stamsried erzählt von der Nachbarin, einer Witwe, die immer ganz genau wusste, wann jemand gestorben war.

Der Hofhund jaulte und war völlig verstört: Johann Oswald erzählt vom „Spuk auf der Unterdeschenrieder Mühle“: Als ein Junge das Anwesen anzündete, war plötzlich Ruhe.

Der Girgl – ein Meister der Hasenjagd: Johann Oswald erzählt vom „Pfötscherl Girgl“. Er brachte die Kinder am Fenster zum Lachen und trickste als Wilderer die Polizei aus.

Als der Johann in Erklärungsnot kam: Johann Oswald war ein Bub, als es im Haus nachts polterte. Der Vater nahm allen Mut zusammen – und staunte nicht schlecht.

Das unheimliche Leuchten im Steinbruch: „Die schwarzen Hunde mit den Glühaugen“: Johann Oswald aus Stamsried erzählt eine Geschichte, die seinem Vater sehr zusetzte.

Warum es auf der „Troidl-Mühle“ spukte: Johann Oswald erzählt seine nächste Gruselgeschichte. Eine böse Schwiegertochter wird darin für ihre Hartherzigkeit bestraft.

Von einem, der Eier einzeln aufkaufte: Johann Oswald nimmt uns mit in eine Zeit ausgefallener Berufe. Eine große Kutsche stand – beinahe wie heute – für Wohlstand.

Ein schlimmes Feuer öffnet ihr die Augen: „Das ‚Vergelt’s Gott‘ an der Ofenstange“: Eine Bäuerin wusste mit einem Danke nichts anzufangen. Ein Brand änderte alles.

Ein tragisches Unglück am Regen: In Untertraubenbach sorgte „Das feurige Hündchen“ für Ordnung an der Brücke – bis eine Bäuerin einen fatalen Fehler machte.

Die Tiere sahen den Toten an der Schupfa: Eine betrogene Magd, die mit ihrem Kind zurückbleibt, verflucht einen Bauern – Jahre später erfüllt sich die Prophezeiung.

Das sagenumwobene Hilpersried: Vom Totenvogel, Irrlichtern und der Finsternis, die sich übers Dorf legte: Johann Oswald erzählt vom Leben in seiner Jugend.

Spuk-Geräusche und ein Gerichtsurteil: „Die Weiz zu Kager“: So heißt die neue Erzählung von Johann Oswald. Auch diesmal geht es um Unheimliches und Übernatürliches.

Der Schattenmann von Döfering: Der „Giedie“-Bauer aus Öd verlief sich im Nebel. An einem Weiher hatte er eine Begegnung, auf die er gerne verzichtet hätte.

Eine wilde Irrfahrt durch den Wald: Johann Oswald erzählt von den Hoy-Männern, die dem Müller übel mitspielten. Von den Erlebnissen berichtete der danach ungern.

Über dem Friedhof zuckten die Blitze: Unser Autor Johann Oswald berichtet von einer bösen, geizigen Frau und den unheimlichen Geschehnissen bei ihrer Beerdigung.

Der Buckelmann aus Wenzenried: Autor Johann Oswald erzählt von einem Bauern aus Öd. Nach ein paar Bier zu viel hatte er eine verstörende Begegnung mit einem Schraz.

Der Holzfrevel am Gründonnerstag: Als der Ertl Max und Johann Oswalds Großvater nachts heimlich in den Wald gingen, geschahen vor Ostern unheimliche Dinge.

Wenn jemand starb, kam der Leichenbitter: Die Beerdigungseinsager gingen einst umher und informierten über Todesfälle. Pro Haus bekamen sie zehn oder 20 Pfennig.

Als die Verzweiflung groß war: Vor 75 Jahren endete der 2. Weltkrieg. Die Lage war anders als heute, aber doch ähnlich angespannt, erzählt Johann Oswald.

Der Spuk auf dem Bernhard-Hof: Die Mutter von Johann Oswald hörte als Mädchen nachts unheimliche Geräusche auf dem Stallboden. War es die tote Schwester?

Die „wilde Jagd“ auf der Plattenhöh: Statt den Allerseelenrosenkranz zu beten, ging der Josef lieber Schafkopfen – dafür bekam er nachts im Wald die Quittung.

Die Wolpertinger auf der Kürnburg: Als es die fremden Kinder den Stamsriedern zu bunt trieben, bliesen Johann Oswald und seine Freunde zu einer besonderen Jagd.

Eine Frau und ihre bewegende Geschichte: Gedankenübertragung zwischen Brüdern: Wie der Tod eines Soldaten im Ersten Weltkrieg das Schicksal einer Familie veränderte.

Eine unheimliche Begegnung im Wald: Das „Seelenmarterl im Rödlholz“: War das, was ein junger Mann einst bei Diebersried sah, Vorahnung oder grausiger Zufall?

Ein sagenumwitterter Felsen: Die Teufelspranken bei Hiltenbach: Johann Oswald erzählt von einem Mädchen, das in einer Gewitternacht für immer verschwand.

Dunkle Gänge, tiefer Streit: Das Schrazellochfest von Adolf Schmalix sollte ein großes Ereignis werden – bis ein Betrunkener die Stimmung zerstörte.

Zu Tode erschrocken fing er zu laufen an: „Mich kann nichts erschüttern“, meinte der Hiedl in der Geschichte von Johann Oswald. Im Wald bei Stamsried kam alles anders.

Der habgierige Bauer und der Grenzstein: Johann Oswald erzählt heute die Geschichte von der weißen Gestalt, die jede Nacht darum bettelte, endlich erlöst zu werden.

Am Ende waren sie baff und alle leise: Als sich ein junger „Schwolmling“ in Stamsried mit zwei Bauern anlegte, kam eine verrückte Wette um einen Weizensack heraus.

Ochsen, die das Schicksal voraussagten: Unsere Weihnachtsgeschichte aus Hilpersried handelt von einem zu neugierigen Bauern, der von seinem Tod nichts wissen wollte.

Die Glocke, die Hagel verhinderte: In ihrer Frömmigkeit vertrauten die Stamsrieder auf die Kapelle in Hilpersried. Das führte auch zu Streit und Vorwürfen.

Grasoberln! Geht das im Himmel noch?: Als drei Bauern den Pfarrer fragten, ob sie nach ihrem Tod weiter karteln könnten, entspann sich ein interessanter Dialog.

Ein tragisches Kriegsschicksal: Nicht nur an der Front spielten im 2. Weltkrieg traurige Geschichten. Auch in der Chamer Heimat wurde gelitten und gestorben.

Ein Likör mit Herrn Hochwürden: Der Ludwig aus Stamsried war ein Schelm. Als er den Pfarrer linken wollte, führte das zu einem lustigen Tag mit Jägermeister.

Hatte sie einen Pakt mit dem Teufel? Früher erzählten sich die Menschen in Haslarn die Geschichte von der Bäuerin, in deren Stube eine schaurige Gestalt saß...

Der Trick mit dem Fleisch im Sauerkraut: „Heut‘ ist wieder Schürhackl-Tag“: Wie die Köchin auf dem Hof den Dienstboten einst ein besseres Essen vorgaukelte.

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