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Gemeinderat

Die Hackergasse wird saniert

Laut einstimmigem Beschluss der Hohenwarther Räte wird außerdem die Gibachtstraße ausgebessert.

Die schlechten Stellen in der Gibachtstraße, werden nun mit 49 165,45 Euro ausgebessert Foto: Hans Hausladen
Die schlechten Stellen in der Gibachtstraße, werden nun mit 49 165,45 Euro ausgebessert Foto: Hans Hausladen

Hohenwarth.In seiner letzten Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit der Sanierung der Hackergasse. Die Planung wurde dem Gemeinderat durch H. Simeth vom Ing. Büro Altmann aus Cham vorgestellt. Fragen der Räte bezogen sich u. a. auf Wasserführung und Grundstückszufahrten. Eine Befunduntersuchung des Kanalsystems wurde bereits durchgeführt, die Auswertung des Ing. Büros Riedl ergab, dass keine gravierenden Mängel an der Kanalleitung bestehen. Die vorgefundenen Mängel können ohne erheblichen Kostenaufwand saniert werden.

Nach den Bestandsunterlagen besteht die Wasserleitung aus 125er-Gussleitungen. Es sei davon auszugehen, dass auch hier nur kleinere Reparaturmaßnahmen erforderlich werden. Die geschätzten Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich für den Straßenbau auf 152 000 Euro, für den Kanalbau auf 42 000 Euro sowie für die Wasserleitung auf 21 000 Euro. Ein sogenannter Vollausbau ist vorgesehen, da bei diesem Kostenvolumen der verstärkte Unterbau nur ca. 7 000 Euro betragen würde. Ferner beschloss der Gemeinderat, dass auch die notwendigen Leitungen für einen künftigen DSL-Ausbau mit verlegt werden. Die Kosten in Höhe von 7 300 Euro hat die Gemeinde vorab zu finanzieren. Es sei aber davon auszugehen, dass diese Kosten in einem späteren Förderverfahren als zuwendungsfähig anerkannt werden. Der Gemeinderat einigte sich darauf, dass eine beschränkte Ausschreibung durchgeführt wird. Der Maßnahmenbeginn sollte nicht zu eng gefasst werden. Als Fertigstellungstermin ist Juni 2020 vorgesehen.

Leerrohre für Glasfaser vorsehen

Der nächste Schritt wäre die Erstellung der Detailplanung; Submission wäre für September geplant, mit anschließender zeitnaher Auftragsvergabe. Sobald die Vergabefirma feststehe, erfolge eine Begehung mit Baufirma und Anlieger. Einstimmig erklärte sich der Gemeinderat damit einverstanden, allerdings seien auch Leerrohre für einen späteren Glasfaser-Netzausbau in der Ausschreibung vorzusehen.

Im Folgenden ging es um die Sanierung der Gibachtstraße, Teilabschnitt 2 Vorstellung der Planung. Bürgermeister Gmach unterrichtete den Gemeinderat darüber, dass nach dem Winterhalbjahr die Gibachtstraße erhebliche Schäden aufweise, die einer umgehenden Sanierung bedürfen. Die Örtlichkeit wurde mit dem Ing. Büro Altmann besichtigt. Zu den geplanten Sanierungsarbeiten liege ein Angebot der Firma Aschenbrenner-Bau-GmbH aus Hohenwarth vor. H. Simeth vom Ing. Büro Altmann stellte zwei Alternativangebote vor.

Bei Variante 1 würden lediglich die Schadstellen saniert, der restliche Teil der Straße würde belassen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 39 971,60 Euro. Variante 2 sehe vor, die durchgebrochenen Asphaltstellen mit Unterbau von Hand in Kleinflächen herzustellen und die gesamte Asphaltfläche mit vier Zentimeter Asphalt zu überziehen. Die Kosten hierfür betragen 49 165,45 Euro – Mehrkosten 9 193,85 Euro. Der Gemeinderat entschied sich letztendlich bei drei Gegenstimmen für die Ausbauvariante 2.

Bebauungsplan wird aufgestellt

Weiter befasste sich der Gemeinderat mit dem Bebauungsplan Campingplatz. Laut baurechtlicher Überprüfung des Platzes aufgrund einer Beschwerdeführung von Nutzern des Campingplatzes seien baurechtliche Unzulänglichkeiten vorhanden. Bei Besprechungen im Landratsamt, bei denen neben den Fachabteilungen auch die Betreiber des Campingplatzes anwesend waren, wurde einvernehmlich vereinbart, dass die Gemeinde Hohenwarth einen Bebauungsplan aufstellt. Mit dieser Planung wird für den ortsansässigen Betrieb eine Zukunftsperspektive geschaffen. Mit der Planung wird das Ing. KontosBLWS Bauwesen GmbH Bodenmais beauftragt. Die Kosten trägt der Betreiber des Campingplatzes. Der Gemeinderat stimmte dem einhellig zu.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat sodann, den Auftrag für die Systemumstellung der teils veralteten IT- Ausstattung der Gemeindeverwaltung an die AKDB für 33 170,42 Euro sowie den Dienstleistungsaufwand für die gesamte Systemumstellung an die Firma Living Data für 19 077,13 Euro zu vergeben.

Der Auftrag für die Sanierung des Platzes für holzige Gartenabfälle wurde der Firma Aschenbrenner (28 797,88 Euro) erteilt. Er wird derzeit geräumt. Es besteht keine Anlieferungsmöglichkeit bis 18. August. Die illegalen Ablagerungen auf dem Gelände für holzige Gartenabfälle häufen sich wieder. Es wurden Baumstümpfe, Fensterstöcke, Blumen und Plastiktöpfen sowie Bauschutt abgelagert.

Bürgermeister Gmach berichtete, dass ein Element der Glastüren im Leichenhaus gebrochen ist. Der Reparaturauftrag erfolgt nach Kostenklärung. Es hat sich kein Zeuge oder Verursacher gemeldet. (kha) (kha)

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