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Unterhaltung

Die KAB macht wieder Theater

Laiendarsteller bringen den lustigen Dreiakter „Der Stadtbrunnen“ von Ulla Kling auf die Bühne.

Die Theatergruppe der KAB freut sich auf die Ausführungen. Foto: Schreiner
Die Theatergruppe der KAB freut sich auf die Ausführungen. Foto: Schreiner

Roding.Die Theatergruppe der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) bringt im Rahmen der Feierlichkeiten „1175 Jahre Stadt Roding“ wieder ein humorvolles Lustspiel auf die Bühne. „Der Stadtbrunnen“ heißt diesmal die spritzige Geschichte von Ulla Kling in drei Akten. Unter bewährter Leitung von Regisseur Josef Kerscher und unterstützt von der Souffleuse Andrea Trinkerl laufen derzeit die Proben für das Stück.

Zur Geschichte: Bürgermeister Korneder hat einen langgehegten Wunsch verwirklicht und will seiner Stadt in einer Einweihungsfeier seinen ganz persönlichen „Stadtbrunnen“ präsentieren. Es soll ein großer Tag werden, doch leider entwickelt sich nicht alles nach seinen Vorstellungen. Der geladene Regierungsrat Rehbeck weigert sich, gegen das laute Plätschern des Brunnens anzuschreien, und bereits das erste Problem taucht auf: Der Hahn zum Abdrehen ist nicht zu finden. Eine fieberhafte Suche beginnt, doch der Plan ist verschwunden. Nach gegenseitigen Vorwürfen kommt man zu der Erkenntnis, die Putzfrau Thekla Brummer sei an allem schuld. Diese weilt aber bei der Entbindung ihrer Tochter, wird zwar zurückbeordert, kann aber auch nicht helfen. Der Gegenspieler des Bürgermeisters, der Bifferl Paul, versteht es, diese Tatsache mit Hilfe der Presse für sich auszuschlachten. Die Ereignisse überschlagen sich. Im Zuge des Brunnenbaus wurde auch der Teilabschnitt einer Straße geteert und besagter Hahn leider asphaltiert.

So plätschert der Brunnen trotz inzwischen massiver Bürgerproteste munter vor sich hin. Doch eines Tages herrscht unerwartet Stille. Was war geschehen? Baggerfahrer Schore Wimberger hat in unbedarftem Übereifer die Zuleitungsrohre herausgerissen. Da nützt es nun auch nicht mehr viel, dass besagter Plan inzwischen unter dem Schreibtisch vom Bürgermeister gefunden wurde, da im unpassendsten Moment der Regierungsrat wieder auftaucht und sich nichts mehr wünscht, als dass der Stadtbrunnen seiner Bestimmung gemäß spritzt.

Die Personen und ihre Darsteller: Bürgermeister Theo Korneder (Alfons Kerscher), seine Frau Elsa (Marianne Bauer), Gundi Korneder, beider Tochter (Bea Bauer), Herbert Zagler, Referendar des Bürgermeisters (Sebastian Hahn), Martha Zitzler, Sekretärin (Angelika Schreiner), Thekla Brummer, Putzfrau beim Bürgermeister(Helena Schwarzfischer), Paul Bifferl, Wirt (Tobias Reidl), Peter Bifferl, Sohn (Felix Premm), Schore Wimberger, Baggerfahrer (Alfred Bräu), Regierungsrat Rehbeck (Erwin Kerscher). (raz)

Auftritte

  • Karten:

    Die Aufführungen finden im Haus der Pfarrgemeinde in Roding statt. Karten gibt es ab sofort im Vorverkauf im Tourismusbüro der Stadt Roding zu den allgemeinen Öffnungszeiten sowie an der Abendkasse.

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