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Waldmünchen

Die „Luzier“ zu Gast in der Schule

Waldmünchner Mittelschüler ließen sich verzaubern von den Rauhnachts- und Spukgeschichten der Ränkamerin Christl Fischer.

Christl Fischer erzählte den Waldmünchner Mittelschülern alte Sagengeschichten.
Christl Fischer erzählte den Waldmünchner Mittelschülern alte Sagengeschichten.

Waldmünchen.Dass ihr Brauchtum und Traditionspflege am Herzen liegen, war nicht zu übersehen, als Christl Fischer im feschen Trachtenlook den Seminarraum der Mittelschule Waldmünchen betrat, wo sie von den Schülern der 5. bis 7. Jahrgangsstufe erwartet wurde. Mit ihren selbst verfassten Rauhnachts- und Spukgeschichten zog sie die jungen Zuhörer in ihren Bann.

Ihre Begeisterung für die Rauhnächte zwischen Weihnachten und Dreikönig und andere gruslige Sagen und Mythen ist spürbar, wenn sie beispielsweise von der „blutigen Luzier“ oder dem „Dammer mit dem Hammer“ erzählt. Die gebürtige Ränkamerin war selbst schon als Kind von den schauerlichen Überlieferungen angetan, die sie zu sammeln begann und 2017 auch in ihrem Buch „Sagenhaftes Bayern“ veröffentlichte. „Die wilde Jagd - nur alles Fantasie?“, „Allerheiligen, … wenn die Totengeister zurückkehren“, „Das geheimnisvolle Hufeisen“, „Das unheimliche Haus“ und viele andere Geschichten vom Teufel, von Hexen und Druden sollen dazu beitragen, dass der „Raunacht-Mythos“, ein Stück Heimatgeschichte und Brauchtum nicht in Vergessenheit geraten.

Rektor Breu dankte der Autorin für ihre engagierte Lesung und unterstrich die Bedeutung von Erzählen und Vorlesen im Familienkreis. Gerade in der heutigen Zeit seien solche gemeinsame, entschleunigende Stunden abseits digitaler Medien besonders wertvoll und unersetzlich.

Sagenhaft

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