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Stamsried

Die „Missa pastoritia“ erklang

Zwei große Anlässe sah der Leiter des Kirchenchors, Johann Häusler, in diesem Jahr, um die vielen Gottesdienste rund um Weihnachten musikalisch besonders zu gestalten.
Jakob Moro

Sie gestalteten die Gottesdienste musikalisch. Foto: Jakob Moro
Sie gestalteten die Gottesdienste musikalisch. Foto: Jakob Moro

Stamsried.Der in Roding geborene, bekannte Komponist Johann Erhard Königsperger mit seinem klösterlichen Namen Marianus starb vor 250 Jahren am 9. Oktober 1769 im Kloster Prüfening.

Vor 300 Jahren wurde mit dem Bau der Pfarrkirche begonnen. 1719, nachdem kirchliche und staatliche Behörden die Pläne genehmigt hatten, wurde die alte Kirche bis auf den Kirchturm abgebrochen und mit einem Neubau begonnen.

Schon im ersten Baujahr gingen die Arbeiten so zügig voran, dass im September bereits der Dachstuhl auf das Langhaus gesetzt werden konnte. Schon bald war der Rohbau fertig. Michael Kerling war Pfarrer in Stamsried. Die Weihnachtsgottesdienste wurden aus diesen Anlässen musikalisch abwechslungsreich gestaltet. So fand an Heiligabend eine Kinderchristmette mit Krippenspiel statt. Die Christmette gestaltete der Kirchenchor unter Leitung von Johann Häusler mit Teilen der Böhmischen Weihnachtsmesse von Eduard Marhula (Soli: Sabine Babl, Flöte: Adelheid Mehltretter) und bekannten weihnachtlichen Liedsätzen. Am ersten Weihnachtsfeiertag erklang die Missa pastoritia für Soli, Chor und Streicher von Pater Marianus Königsperger.

Diese Messe entstand 1740, 15 Jahre nach der Einweihung der Pfarrkirche. Als Solisten wirkten Sabine Babl und Johann Fersch, unterstützt vom Kirchenchor und den Instrumentalisten (Oliver Hien, Marina Maier, Violinen, sowie Gudrun Lausser, Bass). Außerdem erklang das bekannte Transeamus usque Bethlehem (Bass-Solo Johann Fersch) und zum Schluss ein Satz aus der Pastorella in F für Streicher und Orgel von Königsperger. (rjm)

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