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Region Cham
Sonntag, 22. April 2018 25° 3

Kultur

Die Pariser feierten sie frenetisch

Kerstin Heiles präsentiert Lieder von Edith Piaf. Im vergangenen Jahr begeisterte sie Cham mit ihrer Whitney-Houston-Show.

Kerstin Heiles begibt sich auf die Spuren der großen Chansonnière. Foto: Stadt Cham

Cham.Sie wurde nur 47 Jahre alt, und als sie 1963 starb, lagen die größte Chansonkarriere der Welt und das tragische Leben einer immer wieder verlassenen Frau hinter ihr. Edith Piaf, in tristen Hinterhöfen unter Straßenkünstlern aufgewachsen, hat mit ihrer großen Stimme und ihrer zierlichen Statur Millionen Menschen verzaubert und gleichzeitig das Leben so verschlungen, dass sie daran zugrunde ging.

Kunst und Katastrophe

Ein außergewöhnlicher musikalischer Theaterabend zwischen Glamour und Drogen, Zärtlichkeit und Männerverschleiß, Kunst und Katastrophe. Packendes Drama und feinfühliges Portrait zugleich, ein Wechselbad aus Melancholie und Frechheit, Heiterkeit und Tragödie – und großer Musik.

Mit Christoph Pauli am Flügel und Maria Reiter/Arturo Peres am Akkordeon begibt sich Kerstin Heiles in einem zweistündigen Programm in Cham auf die Spuren der großen Chansonnière. Sie singt sich in die Herzen ihres Publikums mit einer Stimme, die die legendäre Piaf lebendig werden lässt, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Mit den Chansons von Milord über Padam bis zu Je ne regrètte rien produziere Heiles anhaltende Gänsehaut. Sogar das Pariser Publikum feierte sie frenetisch. Der Abend wird veranstaltet von der Stadt. Das Rathauskonzert findet am Sonntag, 4. Februar, um 19 Uhr statt. Heiles und Pauli hatten das Publikum bereits beim Sommer am Regenbogen mit ihrem „Tribute to Whitney Houston“ von den Stühlen gerissen.

Tickets zum Preis von 22 Euro/ermäßigt 15 Euro gibt es unter www.okticket.de oder bei allen okticket-Vorverkaufsstellen – etwa beim Mittelbayerischen Verlag in Cham, Telefon (0 99 71) 8 52 20.

Heiles zeigte schon in ihrer Kindheit eine enorme Begabung für Musik und ein ausgeprägtes darstellerisches Talent. Nach dem Abitur am Gisela-Gymnasium München besuchte die gebürtige Münchnerin die Schauspielschule, studierte Gesang bei Ulrike Belician und Dennis Heath. Parallel dazu studierte Heiles Politische Wissenschaften und Philosophie an der LMU München. Sie begann, Theater zu spielen und feierte im Fernsehen sowie auf der Bühne die ersten Erfolge.

2007 wurde nicht zuletzt ihre Filmmusik-Revue „Manche mögen’s Heiles“ an der Seite von Christoph Pauli im Staatstheater am Gärtnerplatz ein umjubelter Erfolg. Mit Pauli fand sie den idealen Begleiter.

Große Vielseitigkeit

Er absolvierte ein Klassikstudium an der Münchner Musikhochschule und besuchte die Meisterklasse bei Professor Leonard Hokanson in Frankfurt. Er ist nicht nur ein brillanter Interpret klassischer Musik, sondern spielt auch hervorragend Jazz und Pop und arbeitet erfolgreich als Komponist und Arrangeur. Dank seiner Vielseitigkeit ist Pauli einer der gefragtesten Musiker der Unterhaltungsbranche. Fernsehzuschauer kennen ihn aus Wetten dass..?, Kino Kino oder Grünwalds Freitagscomedy.

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