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Hohenwarth

Die Sehnsucht nach Frieden ist groß

Am Sonntag versammelten sich erster Bürgermeister Xaver Gmach mit Gemeinderat, Krieger- und Reservistenverein, die Freiwilligen Feuerwehren Hohenwarth, Gotzendorf und Ansdorf-Simpering und der Trachtenverein D’Wochtstoana im Hof der Gaststätte Vogl, um sich an den Feierlichkeiten des Volkstrauertages zu beteiligen.
Hans Hausladen

Pfarrer Johann Wutz segnete die Gedenkstätte. Foto: Hans Hausladen
Pfarrer Johann Wutz segnete die Gedenkstätte. Foto: Hans Hausladen

Hohenwarth.Die Blaskapelle Hohenwarth unter der Leitung von Josef Brandl führte den Zug zur Pfarrkirche St. Johannes an, wo vor dem Altar das Heldengedenkkreuz von Maria und Heinz Weiß aufgebaut worden war.

Pfarrer Johann Wutz wies darauf hin, dass die Schrifttexte des Tages aktueller sind wie eh und je. „Hilflos und ängstlich sehen wir täglich in den Medien, dass es immer noch Krieg und Gewalt gibt. Unsere Sehnsucht nach Frieden ist groß.“ Die Lesungen übernahmen Marianne Gmach und Joachim Lehmeier, die Fürbitten trug Aloisia Mühlbauer vor. Kirchenmusiker Ewald Pirtzl gestaltete die Eucharistiefeier auf der Orgel und mit Gesang. In seiner beeindruckenden Predigt sagte der Zelebrant, „dass das Totengedenken vor falscher Sicherheit warne. Nach dem Schlusslied versammelten sich alle Teilnehmer am neuen Kriegerdenkmal. Gmach sagte: „Früher wusste jeder, was Krieg bedeutet. Darum ist es wichtig niemals zu vergessen, was diese sinnlosen Kriege für Elend über die Menschen gebracht haben.“ Er legte ein Kranzgebinde nieder. Die Blaskapelle intonierte den „Guten Kameraden“. Anschließend bewegte sich der Zug zum alten Kriegerdenkmal an der Hauptstraße. Dort sprach der 1. Vorstand des Krieger- und Reservistenverein Willi Fechter. Uwe Aschenbrenner und Heinz Weiß feuerten den dreimaligen Ehrensalut. (kha)

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