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Wahlkampf

Die Ziele der WG

Wählergemeinschaft Au-Gfäll stellte ihr Programm vor.
Anton Feigl

Marktrat Hans Stangl (stehend) aus Gfäll eröffnete die Veranstaltung der Wählergemeinschaft in Marienstein. Foto: Anton Feigl
Marktrat Hans Stangl (stehend) aus Gfäll eröffnete die Veranstaltung der Wählergemeinschaft in Marienstein. Foto: Anton Feigl

Falkenstein.Am Freitagabend stellte die Wählergemeinschaft Au-Gfäll im Gasthaus Eder sich und ihr Wahlprogramm vor. Bei einer Powerpoint-Präsentation erfuhren die Anwesenden zunächst, dass die Marktgemeinde Falkenstein aus 53 Ortsteilen besteht, wobei sich hiervon 29 in der Altgemeinde Au befinden.

Nach der Begrüßung durch Marktgemeinderat Hans Stangl führte Listenführer Michael Himmelstoß durch die Veranstaltung.

Um ihrem Wahlslogan „Für eine l(i)ebenswerte Zukunft in der Marktgemeinde“ gerecht zu werden, sicherten die Kandidaten zu, sich zum Wohl der gesamten Bevölkerung und der Marktgemeinde zu engagieren.

Als schwerpunktmäßige Ziele wurden der Ausbau des schnellen Internets, der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Gemeindebereich sowie die Ausweisung von Wohnbaugebieten in der Marktgemeinde genannt.

Einsetzen wolle man sich ferner für die Schaffung von Wohnbaumöglichkeiten in den Außenbereichen. Wie bedauert wurde, seien schlechte Straßen „in unserem Bereich leider Standard“, deswegen werde man Verbesserungs- und Unterhaltsmaßnahmen an den Gemeindeverbindungsstraßen einfordern.

Als weiteres Ziel der Wählergemeinschaft wurde die Förderung und Unterstützung der örtlichen Vereine genannt. Selbstredend werde man ein offenes Ohr für die Belange aller Mitbürger haben, man werde zuhören, die Sorgen ernstnehmen und sich für die Anliegen der Menschen, soweit möglich, starkmachen.

Des Weiteren werde man sich der Unterstützung zum Erhalt der Kirchen und Kapellen, der Förderung der Jugend sowie der Erhaltung der gewachsenen Strukturen des ländlichen Raumes und der bestehenden Infrastruktur annehmen.

Im Anschluss erläuterte Michael Himmelstoß eingehend die Wahlmodalitäten und beantwortete auch Fragen zum Kumulieren (Häufeln) und Panaschieren (Stimme für Kandidaten verschiedener Parteien abgeben). Hier müsse in jedem Fall darauf geachtet werden, dass die Gesamtstimmenzahl nicht überschritten wird – sonst sei der Wahlzettel komplett ungültig.

Bei der dann folgenden Diskussion sprach ein Versammlungsteilnehmer die risikobehaftete Situation für Schuldkinder in Au an. Das Fehlen von Bürgersteig und Straßenbeleuchtung berge bei Dämmerung und vor allem im Winter für Kinder, die zum Schulbus gehen, eine große Gefahr. Mit vier bis fünf Straßenlaternen könne dieser Situation abgeholfen werden. Marktrat Stangl versprach, dies im Ratsgremium einzubringen.

Abschließend lautete die Bitte: „Setzt euer Kreuz an die richtige Stelle, damit unsere Region nicht ins Hintertreffen gerät. Unterstützt uns am Wahltag.“ (rto)

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