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Politik

„Doping“ für den Endspurt

Die Freien Wähler spüren Wechselstimmung. Die Jungen Wähler überraschen Bürgermeisterkandidat Wolfgang Kürzinger.
Jürgen Brandt

Beim Fischessen zog Bürgermeisterkandidat Wolfgang Kürzinger ein Resümee über den bisherigen Wahlkampf. So, wie die Freuen Wähler die bisherigen Veranstaltungen und die Stimmung wahrgenommen haben, „haben wir eine echte Chance“, meinte der 47-Jährige. Foto: Jürgen Brandt
Beim Fischessen zog Bürgermeisterkandidat Wolfgang Kürzinger ein Resümee über den bisherigen Wahlkampf. So, wie die Freuen Wähler die bisherigen Veranstaltungen und die Stimmung wahrgenommen haben, „haben wir eine echte Chance“, meinte der 47-Jährige. Foto: Jürgen Brandt

Waldmünchen.Beharrlich, intensiv und optimistisch sind die Freien Wähler Waldmünchen im Wahlkampf unterwegs. Und, was im Hinblick auf den 15. März noch wichtiger ist: „Wir spüren jede Menge positive Resonanz.“ So jedenfalls fiel die Zwischenbilanz von Siegfried Wagner beim Fischessen am Aschermittwoch aus.

Traditionell trafen sich Mitglieder, und in diesem Jahr auch Kandidaten und zahlreiche Sympathisanten der Freien Wähler Waldmünchen in der Gaststätte Kupferdachl. Siegfried Wagner, Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Waldmünchen, begrüßte nicht nur die Ehrengäste, unter ihnen den Bürgermeisterkandidaten Wolfgang Kürzinger, sondern ebenso die zahlreichen weiteren Gäste der Veranstaltung.

In seiner Rede ging er nicht nur auf die große Politik ein, sondern betonte die Intensität und Beharrlichkeit der Freien Wähler bei der Umsetzung ihrer Ziele. Beste Beispiele dafür seien auf Landesebene die Abschaffung der Studiengebühren und der Straßenausbaubeitragssatzung, die jahrelang unter ihrer Abkürzung Strabs für Furore gesorgt hatte. „Wir haben bewiesen, dass wir etwas für die Bürger erreichen können“, unterstrich er.

Statt groß auf einzelne Programmpunkte einzugehen, zog Wolfgang Kürzinger eine Zwischenbilanz zum bisherigen Wahlkampfverlauf. Seit dem Auftakt am 14. Januar („ein Wahnsinnstart!“) waren alle Veranstaltungen der Freien Wähler in Stadt und Land hervorragend besucht. Er wertete dies als ein Zeichen dafür, dass sich viele Bürger nicht nur für die Ziele der Freien Wählergemeinschaft interessieren, sondern sich auch mit ihnen identifizieren. Dies sei auch in den Wortmeldungen spürbar und den zahlreichen Gesprächen, die er vor oder nach diesen Terminen, aber auch „auf der Straße“ führe.

„Ideen müssen gut sein“

Kürzinger schlussfolgert aus der momentanen Stimmung („Es ist nämlich nicht alles super und toll“) eine reale Chance, bei den bevorstehenden Wahlen erfolgreich abzuschneiden. Viele Punkte aus dem Programm der Freien Wähler sowie seine Ideen und Aussagen würden laut Wolfgang Kürzinger bezeichnenderweise wenige Tage später aufgegriffen und tauchten dann auf einmal in irgendwelchen neuen Medien auf. „Dann scheinen wir ja wirklich gute Ideen zu haben“, kommentierte er amüsiert.

Wichtig sind für ihn, wie er nochmals betonte, Transparenz und Bürgerbeteiligung – gerade auch bei seiner Tätigkeit als möglicher neuer Bürgermeister. Dass Menschen sich begeistern ließen, das mache sich derzeit auch im Wahlkampf bemerkbar, betonte er nicht ohne Stolz. Die Jungen Wähler schloss er in diese Erkenntnis ausdrücklich mit ein.

Kleine Motivationssprüche

Diese, die „als Original“ wieder 20 eigene Kandidaten ins Stadtratsrennen (wie auch die Parteifreie Wählerschaft Land) schicken, hatten sich für „ihren“ Kandidaten etwas Besonderes einfallen lassen: Sie überreichten ihm einen Kasten „Kürzinger“-Bier. Jede Flasche ein Unikat. Hals und Verschluss zierte das Konterfei, auf der Rückseite hatte jeder „Junge“ geschrieben, warum Wolfgang Kürzinger der richtige Bürgermeister wäre – Motivationsspruch inklusive.

Das Fischessen selbst ging bei anregenden Gesprächen über die Bühne. Diese gehörte dann traditionell Franz Bauer, der wieder eine besondere Einlage für diesen Abend vorbereitet hatte. Auf humorvolle Art schilderte er die Entwicklung seiner Charakterfigur Franz Xaver Huberbauer von der Geburt bis ins Geschäftsleben. Dabei zog er Parallelen zur aktuellen politischen Entwicklung nach links, rechts oder zur Mitte. Für seinen Vortrag erhielt Franz Bauer von den Zuhörern viel Beifall. (wbr/ps)

Wahlkampftermine

  • Schäferei:

    Am Donnerstag, 5. März, laden die Freien Wähler zum nächsten politischen Abend nach Schäferei ins Gasthaus Fischer ein.

  • Sinzendorf:

    Bürgermeisterkandidat Wolfgang Kürzinger und die FW-ler stellen sich und ihre Ideen dann am Dienstag, 10. März, in Sinzendorf im dortigen Sportheim vor.

  • Abschluss:

    Im Gaubaldhaus Waldmünchen wollen die FW dann am Mittwoch, 11. März, ihren Schlusspunkt setzen. Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr.

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