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Natur

Drachensee hat jetzt einen Fischlehrpfad

20 Tafeln informieren über alle Arten, die sich in dem Gewässer tummeln. Andreas Bierl gewann das Grenzland-Hegefischen.
Von Monika Kammermeier

Weihten den Lehrpfad ein: der evangelische Pfarrer Bernd Rosner, Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl, 3. Bürgermeister Franz Former, 2. Bürgermeister Michael Mühlbauer und Franz Sporer vom Fischereiverein (von links). Foto: Kammermeier
Weihten den Lehrpfad ein: der evangelische Pfarrer Bernd Rosner, Stadtpfarrer Karl-Heinz Seidl, 3. Bürgermeister Franz Former, 2. Bürgermeister Michael Mühlbauer und Franz Sporer vom Fischereiverein (von links). Foto: Kammermeier

Furth im Wald.Am Samstag haben Pfarrer Karlheinz Seidl der Pfarrei Mariä Himmelfahrt und Pfarrer Bernd Rosner der evangelisch-lutherischen Gemeinde am Bootsplatz des Fischereivereins Furth im Wald den neuen Fischlehrpfad am Drachensee eingeweiht.

Auf einer Länge von etwa 700 Metern baute der Fischereiverein Furth im Wald 20 Fischtafeln im Abstand von 30 Metern auf. Sie sind vom Bootsplatz, wo sich eine Gesamtübersichtstafel befindet, bis zur Seequerung platziert. Ideengeber dafür waren die ehemaligen Vorstandsmitglieder Helmut Kolbeck und Peter Schumann, die maßgebend den Fischlehrpfad realisierten. Die Kosten finanzierte zu 50 Prozent der Landesfischereiverband Bayern, die Restkosten übernahmen Spender und Gönner.

Ein Verein mit Geschichte

Seit 60 Jahren bestehe der Fischereiverein Furth im Wald, seit zehn Jahren der Drachensee, sagte Franz Sporer, Vorsitzender des Fischereivereins zur Begrüßung. Mit dem Fischlehrpfad werden alle Fische des Drachensees vorgestellt. Die Tafeln tragen auch zur Ausbildung der 30 Jungfischer bei.

Eine Abordnung der Jugend des Fischereivereins Furth im Wald an der ersten Tafel am Bootsplatz des Vereins; von dort aus erstrecken sich auf einer Länge von 700 Metern 20 Tafeln im Abstand von etwa 30 Metern. Sie informieren zum Leben der abgebildeten Fische. Foto: Kammermeier
Eine Abordnung der Jugend des Fischereivereins Furth im Wald an der ersten Tafel am Bootsplatz des Vereins; von dort aus erstrecken sich auf einer Länge von 700 Metern 20 Tafeln im Abstand von etwa 30 Metern. Sie informieren zum Leben der abgebildeten Fische. Foto: Kammermeier

Der stellvertretende Bürgermeister Michael Mühlbauer hob hervor, dass der Drachensee nicht nur Rückhaltebecken, sondern auch ein perfektes Naherholungsgebiet sei und wertvoll für den Tourismus. Er dankte dem Fischereiverein für sein wachsames Auge und ihre Arbeit rund um den See.

Pfarrer Seidl sagte, dass der Fischlehrpfad Einblick gebe in die Wunderwelt der Fische und Geschöpfe. Pfarrer Rosner bekräftigte, dass die Schöpfung überreich an Leben sei und bat um Gottes Hilfe, dass das Wunderwerk der Natur geehrt bleibe. Beide segneten den Fischlehrpfad und baten darum, dass er nicht durch Vandalismus beschädigt werde. Mit dem Durchtrennen eines grünen Bandes durch den stellvertretenden Bürgermeister Mühlbauer, war der feierliche Akt vollbracht. Nach der Einweihung begingen die Ehrengäste, darunter Rudolf Hofstetter vom Wasserwirtschaftsamt Regensburg, Luitpold Edenhart, Ehrenpräsident des Fischereiverbandes Oberpfalz, Hans Seidler von PescArs Berlin und dritter Bürgermeister Franz Former. Anschließend waren alle zum 60. Fischerfest in den Pastritzweg eingeladen.

Alexander Müller von den Jägern besuchte mit Familie das Fischerfest. „Mir g‘hören praktisch zam“, sagte er und verköstigte sich und die seinen mit gebratenem Zander und Pflanzerln aus der Küche des Fischereivereins Furth im Wald. Foto: Kammermeier
Alexander Müller von den Jägern besuchte mit Familie das Fischerfest. „Mir g‘hören praktisch zam“, sagte er und verköstigte sich und die seinen mit gebratenem Zander und Pflanzerln aus der Küche des Fischereivereins Furth im Wald. Foto: Kammermeier

Dort warteten die fleißigen Helfer des Fischereivereins mit köstlichen Fischgerichten und vielen Kuchen- und Tortenvariationen gebacken durch die Fischerfrauen, auf. Die Torries, Robert Kamera (Akkordeon und Gesang) und Konrad Reitmeier an der Gitarre unterhielten musikalischen die zahlreichen Gäste.

Rückblick

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Der Hochwasserspeicher bei Furth im Wald ist zehn Jahre alt. Die Historie zeigt, warum die Entstehung nicht einfach war.

Am Sonntagvormittag war großes Grenzland-Hegefischen am Drachensee mit anschließender Preisverleihung am Pastritzweg. Es gab 22 Teilnehmer, davon fünf Teilnehmer der Anglerfreunde Arnschwang, drei Schwarzachfischer aus Schönthal, einer vom Anglerbund Waldmünchen und einer vom Fischreiverein Cham. Uwe Marget wog den Fang aus.

Ein Sieben-Kilo-Fisch im See

Den größten Fisch hatte Andreas Bierl der Anglerfreunde Arnschwang, der in den frühen Morgenstunden bei strömendem Regen einen kapitalen Karpfen von 7,09 Kilogramm aus dem Drachensee zog. Er und sein Anglerfreund Sven „Braxenstriegler“ (so stand es auf dem Shirt), harrten der Dinge, wie alle anderen Teilnehmer trotz des regnerischen Vormittags gutgelaunt am Drachensee.

Am Sonntagvormittag gab es am Drachensee das Grenzland-Hegefischen mit anschließender Preisverleihung am Fischerfest. Andreas Bierl erhielt den ersten Preis, Florian Wellisch den zweiten und Max Huber den dritten Preis. Foto: Kammermeier
Am Sonntagvormittag gab es am Drachensee das Grenzland-Hegefischen mit anschließender Preisverleihung am Fischerfest. Andreas Bierl erhielt den ersten Preis, Florian Wellisch den zweiten und Max Huber den dritten Preis. Foto: Kammermeier

Florian Wellisch machte den zweiten Platz mit einer 1,43 Kilogramm schweren Brachse und Max Huber erhielt den dritten Preis für eine 1,31 Kilogramm schwere Brachse. 15 Gewinner insgesamt durften sich an einem Tisch mit wertvollen Fischereisachpreisen wie Angelruten, Rollen, Kescher und vieles mehr, bedienen.

Zuletzt gab es noch eine von der Fischerjugend angebote Tombula. Über 2000 Lose konnten verkauft werden. Der Erlös dafür gehört der Fischerjugend. Um 14.30 Uhr stellten sich die Glücksfeen Emilia Traurig und Luisa Hartl an die Losetrommel. Nachdem sie kräftig gedreht war zogen sie mit einem guten Händchen 20 Gewinner.

Die beiden Glücksfeen Emilia Traurig und Luisa Hartl zogen die Lose der Tombola, die die Jugend des Fischereivereins ausrichtete. Der Hauptpreis war eine Übernachtung mit Frühstück in der Himmelssuite des Schönblicks am Hohenbogen und ein Vier-Gänge-Menü. Foto: Kammermeier
Die beiden Glücksfeen Emilia Traurig und Luisa Hartl zogen die Lose der Tombola, die die Jugend des Fischereivereins ausrichtete. Der Hauptpreis war eine Übernachtung mit Frühstück in der Himmelssuite des Schönblicks am Hohenbogen und ein Vier-Gänge-Menü. Foto: Kammermeier

Der Hauptpreis, eine Übernachtung in der Himmelssuit des Hauses Schönblick am Hohenbogen, mit Frühstück und einem Vier-Gänge-Abendmenü ging an Sabrina Schwetz aus Rimbach. Den zweiten Preis, ein Tablet, erhielt Rosi Schwetz, der dritte Preis, ein Rasentrimmer im Wert von 100 Euro ging an Anita Kussinger aus Furth im Wald. Es gab darüber hinaus noch tolle und wertvolle Gutscheine und schöne Sachpreise der Geschäftswelt in Furth im Wald und dem Landkreis. Ob Pizza-Pasta-Gutscheine, Tageswellness, oder Elektrogeräte, es waren Preise, worüber sich die Gewinner wirklich freuen konnten.

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