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Aufführung

Drachenstich-Bühnenbild wird erweitert

Für das Further Festspiel werden zudem bewegliche Scheinwerfer angeschafft. Am 18. Januar findet der Drachenball statt.
Von Evi Paleczek

Die Auslastung des Festspiels ist hervorragend, dennoch müsse man ständig investieren, meinte der Bürgermeister. Stillstand kann sich die Stadt nicht leisten. Foto: Fred Wutz
Die Auslastung des Festspiels ist hervorragend, dennoch müsse man ständig investieren, meinte der Bürgermeister. Stillstand kann sich die Stadt nicht leisten. Foto: Fred Wutz

Furth im Wald.Der Drachenstich-Festausschuss hat kürzlich bei seiner Sitzung eine sehr positive Bilanz unter die Saison 2019 gezogen. Das teilte Vorsitzender und Bürgermeister Sandro Bauer bei einem Pressegespräch zusammen mit 2. Vorsitzendem und Inspizient Heinz Winklmüller sowie den Drachenstich-Geschäftsführern Lisa Kager und Karl-Heinz Späth am Dienstagnachmittag im Rathaus mit. Die Auslastung sei hervorragend gewesen.

Natürlich habe man auch über die Unfälle gesprochen, berichtete Bauer. Es sei immer bedauerlich, wenn so etwas passiere, aber die Rettungskette habe jeweils gut funktioniert, beide Fälle seien glimpflich ausgegangen.

Sich auf Krisensituationen vorbereiten

Thema in der Sitzung war der lange Tonausfall bei der letzten Vorstellung. Eine 100-prozentige Absicherung könne es bezüglich solcher Fälle nie geben, meinte der Bürgermeister, Tonmann Andreas Händler habe aber die Komponenten, die aktuell ausgefallen waren, noch einmal angeschafft, um sie austauschen zu können, falls der gleiche Fall noch einmal auftreten sollte. Dann werde das Stück zwar wieder kurz unterbrochen, allerdings nicht mehr so lange. Und man brauche ein Kommunikationsmittel, um sich in solchen Krisensituationen schnell absprechen zu können, sagte Bauer. Es muss klar sein, wo sich dann die Leute zusammenfinden, die die Entscheidungen treffen, zudem wird wohl ein zusätzlicher Funk für die Organisatoren angeschafft.

2. Vorsitzender Heinz Winklmüller, Drachenstich-Geschäftsführerin Lisa Kager, Vorsitzender Sandro Bauer und Drachenstich-Geschäftsführer Karl-Heinz Späth (von links) berichteten aus der Festausschuss-Sitzung. Foto: Paleczek
2. Vorsitzender Heinz Winklmüller, Drachenstich-Geschäftsführerin Lisa Kager, Vorsitzender Sandro Bauer und Drachenstich-Geschäftsführer Karl-Heinz Späth (von links) berichteten aus der Festausschuss-Sitzung. Foto: Paleczek

In Bezug auf die Spiel-Unterbrechung sei auch darüber gesprochen worden, was passiert wäre, wenn man nicht mehr hätte weiterspielen können. Es würden nun AGBs ausgearbeitet, in denen festgehalten wird, wie lange gespielt werden muss, damit die Besucher keine Schadenersatzforderungen stellen können.

Für die kommende Saison werden sogeannte Moving Heads angeschafft, bewegliche Scheinwerfer, durch die die Qualität der Beleuchtung verbessert wird. Die Stadt mietet die Scheinwerfer für einen Zeitraum von drei Jahren und testet sie, dann besteht die Option zum Kauf. Falls man sich dafür entscheidet, werden die Mietkosten auf den Kaufpreis angerechnet. Mit Hilfe der Moving Heads können die Leute angeleuchtet werden, die gerade sprechen, so dass auch die Besucher, die weiter von der Bühne entfernt sitzen, besser registrieren, wer gerade redet.

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Diesbezüglich wird zudem das Bühnenbild erweitert. Auch auf der rechten Seite der Bühne wird es künftig wie links eine Treppe und mehrere Podeste geben. Die verschiedenen Ebenen helfen den Besuchern ebenfalls dabei, zu erkennen, wer gerade spricht auf der Bühne. Zwischen 8000 und 9000 Euro wird diese Erweiterung kosten. Eigentlich habe man das schon für dieses Jahr machen wollen, sagte Bauer, aber heuer sei erst einmal die Hauptbühne vergrößert worden, um für mehr Platz und damit mehr Sicherheit zu sorgen. Alles auf einmal gehe nicht.

Brillen und Uhren beim Historischen Festumzug

Thema in der Sitzung war auch die Toiletten-Situation auf dem Stadtplatz. In der kommenden Saison werden Container aufgestellt, kündigte Bauer an. Im hinteren Bereich der Arena, am besten nahe dem Bereich für die Rollstohlfahrer, weil es auch behindertengerechte Toiletten brauche. Man sei noch auf der Suche nach einem geeigneten Standort.

Verbessert wird zudem die Stromverteilung unter der E-Tribüne, daneben soll künftig das Notstromaggregat der Feuerwehr zur Verfügung stehen. Der Sand in der Arena sei kein idealer Untergrund für die Pferde, informierte der Bürgermeister weiter. Mittlerweile gebe es da Besseres. Auch dahingehend werde sich die Stadt informieren und im besten Fall noch für die kommende Saison anderes Material anschaffen.

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Als Problempunkt wurde - wie bereits des Öfteren - die „Mittelalter-Moral“ beim Festzug besprochen. Immer wieder würden Teilnehmer etwa Brillen und Uhren tragen. Wenn sie darauf hingewiesen werden, dass man gerne den historischen Charakter des Festzugs wahren würde, ist häufig wenig Einsicht da. Man müsse das einfach immer wieder ansprechen, meinte der Bürgermeister. Vielleicht sei es auch der bessere Weg, eher weniger als mehr Umzugs-Teilnehmer zu haben und dafür eine höhere Qualität.

Zweimal im Jahr tagt
der Spieler-Rat

Winklmüller informierte darüber, dass es bereits seit längerer Zeit wieder einen Spieler-Rat gebe. Er besteht aus den Vertretern der Gruppen im Festspiel, die 20 bis 30 Leute treffen sich zweimal im Jahr zusammen mit den Drachenstich-Geschäftsführern, Regisseur und Inspizient, um über ihre Anregungen und Wünsche in Bezug auf das Festspiel zu sprechen.

Karten für 2020

  • Vorverkauf:

    Tickets für das kommende Jahr gibt es unter www.drachenstich.de.

  • Kosten:

    Die Karten kosten je nach Platzkategorie zwischen 22 und 31 Euro.

  • Generalproben:

    Die Generalproben mit ermäßigten Eintrittspreisen finden am 29. und 30. Juli statt.

  • Premiere:

    Festspiel-Premiere ist am Freitag, 31. Juli. Die weiteren Termine gibt es unter www.drachenstich.de.

Späth teilte mit, dass bereits 2500 Karten für die kommende Saison verkauft seien. Man habe insgesamt sehr gute Zahlen zur Zeit, meinte der Bürgermeister, Stillstand könne man sich trotzdem nicht leisten. Die gute Auslastung rühre ja daher, dass mit Hilfe der Eintritts- und Sponsorengelder immer wieder Dinge verbessert würden. Es müsse ständig neu investiert werden, um den Standard zu halten.

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