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Freizeit

Drehbuch für neues Lauerer-Stück

Das Stück „Onkel Joe aus Idaho“ von Toni Lauerer feiert am 28. Februar Premiere im Saal des Further Kolpinghauses.

Vor dem Waldbühnebüro übergab Toni Lauerer (r.) das Drehbuch für sein neuestes Theaterstück „Onkel Joe aus Idaho“ an Volkstheater- und Waldbühnespielleiter Max Schmatz. Foto: Johann Gruber
Vor dem Waldbühnebüro übergab Toni Lauerer (r.) das Drehbuch für sein neuestes Theaterstück „Onkel Joe aus Idaho“ an Volkstheater- und Waldbühnespielleiter Max Schmatz. Foto: Johann Gruber

Furth im Wald.Endlich hat es geklappt: Die Uraufführung von Toni Lauerers neuestem Theaterstück „Onkel Joe aus Idaho“, sein insgesamt schon zehntes, findet erstmals in Furth im Wald statt. „Ich freue mich, weil ich mein neues Stück endlich mal so zeitig fertig bekommen hab, dass wir es in den Terminplan des Further Volkstheaters bekommen haben“, so Toni Lauerer am Mittwochnachmittag bei der Übergabe des Drehbuchs an Waldbühne- und Volkstheaterspielleiter Max Schmatz.

„Onkel Joe aus Idaho ist eine sparsame Komödie in drei Akten“, so steht es auf der ersten Seite des Drehbuchs. Die handelnden Personen sind Karl Knauser (Geizkragen mit zu viel Geld), seine Frau Lore Knauser (geizige Geizkragengattin), Sohn Kurt Knauser (hat mit Geiz nichts am Hut), Sabine (Kurts hübsche Freundin), Tante Herta (coole Witwe), Mane (Notar und Kurt’s Studienkollege), Onkel Joe (Millionär aus Idaho), Daisy (Onkel Joes Betreuerin), Pfarrer Seidlmeier (Orgelerneuerer auf Spendenbasis) und der Mesner (Geldeintreiber).

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Karl und Lore Knauser sind nicht nur geizig gegen andere, sondern auch gegen sich selbst. „Geh’ts mit uns af’s Schnitzelessen?“, wurde er einmal von einem Freund gefragt. „Na, wal vo dem wos a Schnitzl im Wirtshaus kost‘, kone a Wocha kocha!“, sagte der Geizkragen. Als der vermögende Onkel Joe aus Idaho seinen Besuch ankündigt, rechnet sich das Ehepaar Knauser gute Chancen auf einen weiteren Dollarsegen aus, wenn der liebe Onkel einmal das Zeitliche segnet.

Aber die Chance auf ein mögliches Erbe ruft auch noch andere auf den Plan: Tante Herta, Daisy und nicht zuletzt den Pfarrer. Kurt dagegen lässt sich von der Dollarhysterie nicht anstecken und will die Eltern von ihrem Geiz, der sich massiv auch gegen sie selbst auswirkt, abbringen. Er kann deren Lebensphilosophie nichts abgewinnen und möchte, dass sich seine Eltern auch einmal etwas gönnen. Welche Komplikationen und Verwirrungen sich bei dieser Ausgangslage einstellen, darauf dürfen sich die Theaterbesucher heute schon freuen, denn beim Toni-Lauerer-Humor bleibt bekanntlich kein Auge trocken.

Spaß am Stückeschreiben

Der Drehbuchautor plauderte aus, dass ihm das Thema „Geld & Erben“ schon länger im Kopf umgegangen sei. „Natürlich nur als Theaterstoff“, beeilte er sich, zu versichern. Mit großem Spaß entwickelte Toni Lauerer in den vergangenen Jahren Skripte für Volksbühnen, die heute bis weit über die Grenzen Bayerns hinaus aufgeführt werden. Etwa fünfzehn Theaterbühnen in Bayern und Österreich haben derzeit eines der bisherigen neun Stücke des produktiven Furtherers auf ihrem aktuellen Spielplan: „D‘ Tante mog koan Fleischsalat“, „Hollywood in Hollerbach“, „25 Jahre Inge, Heinz & Onkel Kare“, „Wellness in Ku(h)weit“, „Wenn die Sterne lügen“, „Der Paul in der Krise“, „Unser Rudi mog koa Wei“, „Wo gehobelt wird, da fallen Späne“ und „Wählen Sie Franz Krankauer“.

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Uraufführung im Kolpinghaus

Die Uraufführung des Theaterstücks „Onkel Joe aus Idaho“ findet am Freitag, 28. Februar 2020 um 20 Uhr im Saal des Further Kolpinghauses in der Konrad-Utz-Straße statt. Bei fünf weiteren Vorstellungen haben die Leute im Hohenbogenwinkel und darüber hinaus noch Gelegenheit, sich dieses Volkstheaterschmankerl anzuschauen: Samstag, 29.2 (20 Uhr), Samstag, 7.3. (20 Uhr), Sonntag 8.3. (19 Uhr), Freitag, 13.3. (20 Uhr) und Samstag 14.3. (20 Uhr). Alle Termine und die Hinweise zur Online-Reservierung im Vorverkauf findet manunter www.waldbuehne-furth.de. Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 12 Uhr kann man sich sein Ticket auch unter der Rufnummer 09973/ 804460 telefonisch reservieren. Bei den Volkstheateraufführungen gibt es Tischreservierung. Da die Wahlbühne den Saal im Kolpinghaus für die Aufführungen gemietet hat, obliegt die Gastronomie mit Ausschank und Essen den Mitgliedern der Waldbühne.

(fer)

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