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Handwerk

Dreimal Gold für die süßen Kügelchen

Drei Sorten hat Manfred Schwarzfischer vom Café Mozart in Roding eingereicht, alle drei hat die Konditoren-Innung prämiert.
Von Bastian Schreiner

Höchste Bewertung für die „Aperol-Spritz-Trüffel“ von Manfred Schwarzfischer. Der Konditormeister hat ein Faible für Pralinen. Foto: bs
Höchste Bewertung für die „Aperol-Spritz-Trüffel“ von Manfred Schwarzfischer. Der Konditormeister hat ein Faible für Pralinen. Foto: bs

Roding.Manfred Schwarzfischer hat schon mehrere Auszeichnungen für seine süßen Spezialitäten erhalten. Zeugnis davon geben die Zertifikate an den Wänden des Café Mozart in der Schulstraße. Dazu gesellen sich nun drei weitere Urkunden, da Bayerns Konditor-Innung die Pralinen-Sorten Aperol-Spritz-Trüffel, Wiener-Mandel-Trüffel und Walnuss-Tonkabohne-Trüffel mit Gold prämiert hat.

„Die Auszeichnungen 14, 15 und 16“, merkt Manfred Schwarzfischer, Konditormeister und Inhaber des Café Mozart, mit einem Lächeln im Gesicht an. Seit über zehn Jahren kreiert er schon eigenhändig Pralinen. 2015 hat Schwarzfischer seine Mozart-Kugeln zur Bewertung eingereicht – und auch dafür die Goldmedaille bekommen. „Ich habe schon ein Faible für Pralinen. Das gehört zu einem Konditormeister einfach dazu“, sagt Schwarzfischer im Gespräch mit unserem Medienhaus.

Walnuss-Tonkabohne mit folgendem Dekor: Zartbitterkuvertüre und karamellisierte Walnuss Foto: bs
Walnuss-Tonkabohne mit folgendem Dekor: Zartbitterkuvertüre und karamellisierte Walnuss Foto: bs

Die Zubereitung der süßen Kügelchen sei sehr zeitaufwendig. Die Arbeit würde sich aber lohnen. Bestätigt für seine Spitzenqualität wird der Konditormeister nicht nur durch die Innung, sondern auch von der Kundschaft. „Die drei Gold-Prämierungen sind auch eine Auszeichnung für unseren Laden“, meint Schwarzfischer, der sehr stolz auf die Bewertung ist. Die Auswahl reicht von Amarena Kirsch und Erdbeer-Chili über Mango-Kokos bis hin zu Nougat und Wodka-Limone.

Dieses Mal hat er „Wiener-Mandel-Trüffel“ eingereicht. Die Praline hat folgende Zutaten: Sahne, Butter, Glukose, Mandel-Paste sowie Zartbitter- und Vollmilchkuvertüre. Die zweite Sorte hat er „Aperol-Spritz-Trüffel“ getauft. Die Zutaten: Sahne, Butter, weiße Kuvertüre, Puderzucker, Abrieb einer Orangenschale, Aperol, Sekt sowie Orangen- und Zitronensaft. „Die Idee dazu ist mir bei einem Aufenthalt am Gardasee gekommen“, erzählt Schwarzfischer. Die dritte Praline heißt „Walnuss-Tonkabohne-Trüffel“. Dafür hat er folgende Zutaten verwendet: Sahne, Butter, Glukose, Vollmilchkuvertüre, Walnuss-Paste und Tonkabohnengeist. „Die Tonkabohne macht sich sehr gut“, ist Manfred Schwarzfischer überzeugt.

Wiener-Mandel-Trüffel mit folgendem Dekor: Vollmilchkuvertüre und Wiener Mandelgrieß Foto: bs
Wiener-Mandel-Trüffel mit folgendem Dekor: Vollmilchkuvertüre und Wiener Mandelgrieß Foto: bs

Fünf Stück jeder Sorte hat er eingeschickt. Die Jury hat die Pralinen dann am 28. Februar in den Räumen der Konditoren-Innung Bayern auf Farbe, Form und Geschmack geprüft. „Der Geschmack zählt doppelt“, sagt er. Die landesweite Konditorenprüfung fand bereits zum 16. Mal statt. Die Konditorenmeister Wolfgang Rother, Eduart Walenta und Franz Wenninger prüften die kleinen, liebevoll gestalteten Kreationen akribisch und zeichneten die Meister des süßen Geschmacks aus.

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