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Konzept

Dreizehn Feuerwehren übten gemeinsam

Die Örtliche Führungsstelle wurde in Wald aufgebaut. Der Funk sollte nur für Außergewöhnliches benutzt werden.
Karin Hirschberger

Die örtliche Führungsstelle im Rettungszentrum in Wald übernahm die Koordinierung.  Foto: Hirschberger
Die örtliche Führungsstelle im Rettungszentrum in Wald übernahm die Koordinierung. Foto: Hirschberger

Wald.Am Dienstagabend hatte Kreisbrandmeister Norbert Mezei zu einer Gemeinschaftsübung mit dem Thema „Örtliche Führungsstelle“ ins Rettungszentrum in Wald eingeladen. Er freute sich, 13 Feuerwehren, alle Feuerwehren des KBM-Bereichs sowie die FF Schillertswiesen, begrüßen zu können, ebenso wie Bürgermeister Hugo Bauer, den Stamsrieder KBM Johannes Maier und den Fachberater Gefahrengut Bernhard Hatzinger. Hatzinger ging auf die Entstehung der örtlichen Führungsstelle ein. Es war ein Starkregenereignis mit 170 Einsatzstellen angenommen worden.

Innerhalb von Minuten können zahlreiche Alarmierungen eingehen. Die Idee sei sehr einfach, so der Fachberater. Die Feuerwehren kommen in das Feuerwehrhaus, das als örtliche Führungsstelle fungiert, und erhalten dort ihren Auftrag. Dafür hat er einen eigenen Zettel erstellt. Es sei nur ein geringer Aufwand, die Führungsstelle einzurichten. Es funktioniere ohne Funk und die Übergabe sei auch leicht.

Der Funk soll nur für Außergewöhnliches benutzt werden, zum Beispiel, wenn ein Rettungsdienst oder eine Drehleiter nachalarmiert werden müssen. Bei der Übung in Wald gab es vierzig Einsatzstellen, die teilweise mit Regieanweisungen versehen waren.

Das Ziel sei es schnell, so einfach wie möglich und ohne dass ein Einsatz verloren geht zu arbeiten, so Hatzinger. Das Konzept sei mittlerweile bereits praxiserprobt.

Auch der Stau am Funk werde entzerrt, da man eine Sondergruppe mit der Leitstelle bildet. Pro Gemeinde könne aber nur eine Führungsstelle eingerichtet werden. Dann ging es los, Dreier-Teams besetzten im Wechsel die örtliche Führungsstelle in Wald und schickten die 13 beteiligten Feuerwehren zu den 40 Einsätzen, innerhalb und auch außerhalb des Walder Gemeindegebiets.

Nach eineinhalb Stunden war die Übung beendet. Abschließend sprach KBM Mezei noch ein paar Punkte an. So sollte wirklich nur bei Außergewöhnlichem gefunkt werden, die Uhrzeit auf dem Auftrag notiert werden und beim Funken sollte auch zu Beginn die Einsatznummer genannt werden.

Auch Ortskenntnis sei bei mindestens einem Mitglied der Führungsstelle zwingend notwendig. Abschließend dankte Mezei allen für die Teilnahme an der Übung, der FF Wald und Bernhard Hatzinger. (rhi)

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