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Vertrauen

Dritte Amtszeit

79,4 Prozent der Miltacher Wähler haben Bürgermeister Aumeier wiedergewählt.

Johann Aumeier bleibt an seinem Schreibtisch.  Foto: JoAchim Feiler
Johann Aumeier bleibt an seinem Schreibtisch. Foto: JoAchim Feiler

Miltach.Am Wahlsonntag haben sich Miltachs Bürger mit 79,4 Prozent sehr deutlich dafür entschieden, Johann Aumeier weiterhin das Vertrauen zu schenken.

Herr Bürgermeister haben sie mit diesem, man kann schon sagen grandiosen Wahlerfolg gerechnet?

,,Erst einmal möchte ich mich bei allen Mitbürgern bedanken, die mir für die nun schon dritte Amtsperiode im Miltacher Rathaus erneut das Vertrauen schenkten und natürlich auch bei allen Wahlhelfern für die reibungslose Auszählung am Wahlabend. Grundlegend, nein, aber ich war optimistisch, denn in den letzten Wochen hatte ich viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung bekommen. Dieses ist ein Ausdruck dessen, dass es mir gelungen ist, in den vergangenen Jahren eine Gemeindepolitik zum Wohle alle Mitbürger und den ansässigen Firmen zu betreiben. Ob es dabei auf ein oder zwei Prozente mehr oder weniger ankommt, ist für mich unwichtig.‘.

Die Wahl ist entschieden, was sind die nächsten Schritte, die bewältigt werden müssen?

,,Ja, die Wahl ist entschieden, nun müssen wir uns mit dem neu gewählten Gemeinderatsmitgliedern zusammensetzen, um die nächsten Schritte zu beraten, um danach klare Entscheidungen zu treffen. Dabei steht natürlich auch weiterhin die Fertigstellung der Turnhalle mit der Ganztagsschule im Mittelpunkt. Des Weiteren steht noch im Raum, ob und wie wir den Miltacher Kindergarten für eine eventuelle Vergrößerung gestalten können. Auch das dringende Problem mit dem anfallenden Klärschlamm müssen wir baldigst lösen. Wobei ich eine stationäre Anlage für sinnvoller halte.“

Welche Auswirkungen hat das derzeitige Corona-Virus für die Gemeindeverwaltung?

,,Ich befürchte, dass uns dieses Problem noch lange beschäftigen wird – mit schwerwiegenden Folgen. Das Rathaus bleibt erst einmal für die nächsten zwei Wochen geschlossen. In den dringendsten Fällen ist eine telefonische Terminabsprache möglich. Eigentlich ist das Ausmaß noch nicht überschaubar. Ich befürchte für die Gemeinde gravierende finanzielle Verluste. Eventuelle Stilllegungen einzelner Firmen oder Einschränkungen der Produktion sowie mögliche Schließungen der örtlichen Geschäfte und Gaststätten bereitet uns viel Kopfschmerzen. Die Gemeinde ist auf die Einnahmen aus der Gewerbesteuer angewiesen. In den vergangenen Jahren haben wir von den hohen Einnahmen profitiert, nun müssen wir abwarten wie sich die Situation in den nächsten Monaten entwickelt. Wir können nur hoffen, dass uns die derzeitige Situation nicht allzu hart trifft.“ (cpj)

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