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Kommentar

Durchhalten, weil sich’s lohnt

Ein Kommentar von Rupert Schlecht

Noch sind Osterferien, aber, wenn diese verstrichen sind, strömen wieder über 600 Schülerinnen und Schüler in die Grund- und Mittelschule Roding. Nicht nur sie werden sich wieder Gehör verschaffen, auch der Baulärm infolge der Sanierung wird im Schulalltag zur Geräuschkulisse der Bildungseinrichtung gehören.

Der Schulbetrieb läuft eigentlich trotzdem reibungslos, und das, obwohl infolge der Bauarbeiten mitunter erhebliche Einschränkungen hinzunehmen sind. Gerade deswegen ist Gelassenheit bei Schulleiter Günther Kaniber und seinem Lehrerkollegium Trumpf. Ihnen und den Schülern gebührt ein Extralob für ihre Disziplin, die Unannehmlichkeiten zu ertragen und mitzutragen.

Nun, sie bekommen aber auch viel zurück: Eine Schule, die den modernen Anforderungen gerecht wird und in die man dementsprechend frohen Mutes gehen kann. Wer dieser Tage genervt ist von den Begleiterscheinungen der Sanierung, rufe sich ins Gedächtnis, dass es auch ganz anders sein könnte. Da tauchen in den Medien immer wieder Bilder von Schulen auf, Bilder von Schulen in Deutschland wohlgemerkt, in denen es schier an allem mangelt, was einen geregelten Unterricht und Schulbetrieb gewährleisten würde. Ramponierte Toiletten, Fassaden, von denen der Putz rieselt, Klassenzimmer mit abgenutzten Tafeln aus grauer Vorzeit. Und so weiter. Insofern –die Grund- und Mittelschule Roding ist also gesegnet. Und 2020, das Ende der Sanierung, ist erst der Anfang einer glorreichen Schülerzukunft. (ec)

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