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Edi Hochmuth legt Amtseid ab

Reichenbachs Gemeinderat vereidigte die Neuzugänge und besetzte seine Ausschüsse. Über den Stellvertreter entschied das Los.
Ulrike Niklas

  • Bürgermeister Edi Hochmuth vereidigt die neuen Gemeinderäte. Von links: Josef Stuber, BGM Edi Hochmuth, Martin Weigl, Dominik Lichtenwald, Michael Rebler Pestenhofer, Marion Schwarzfischer. Foto: Ulrike Niklas

Reichenbach.In der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats Reichenbach im Bürgersaal des Gemeinschaftshauses stand zunächst die Vereidigung Edi Hochmuths als Ersten Bürgermeister auf der Tagesordnung. Als ältestes Ratsmitglied übernahm Helmut Deinhart diese Aufgabe. Er wünschte ihm anschließend viel Kraft und Mut, neue Wege zu gehen.

Hochmuth übernahm es dann, die neuen Gemeinderatsmitglieder Josef Stuber, Marion Schwarzfischer, Martin Weigl, Michael Rebler-Pestenhofer und Dominik Lichtenwald zu vereidigen. Entschuldigt fehlte das neue Mitglied Christian Nerl. Hochmuth betonte, er wolle gemeinsam, das heißt ohne Fraktionen arbeiten. „Wir sind alle mit dem Versprechen zur Wahl angetreten, für die Selbstständigkeit unserer schönen Gemeinde zu arbeiten und mit Sachlichkeit, Vernunft und Weitblick das Beste für das Wohl unserer Bürger anzustreben.“

Das Aufgabenspektrum sah der Bürgermeister von der Erhaltung und dem Ausbau der Infrastruktur, der Bereitstellung von ausreichend Plätzen im Kinderhaus, einer gut ausgestatteten Schule, Platz für Gewerbe und Wohnbebauung bis hin zu Angeboten für die Jugend einschließlich der älteren Generation. Hinzu kämen die Unterstützung der örtlichen Vereine und das gesamte kulturelle Leben als wesentliche Bestandteile der kommunalen Arbeit sowie eine ansprechende Gestaltung des Ortsbildes.

Rat will von langer Hand planen

Die Bürger dürften außerdem erwarten, dass wenigstens mittelfristig, besser noch langfristig versucht werde, zu handeln. Im Konkreten wolle der Rat die Gemeinde hinsichtlich technischer Erneuerungen beständig weiterentwickeln, aber etwa auch den Klimaschutz vorantreiben. „Dürre und Starkregen nehmen zu. Auch darauf müssen wir in unserem Verantwortungsbereich Antworten finden.“, sagte Hochmuth.

Jedes Mitglied habe das Recht, für oder gegen eine Sache zu stimmen, müsse aber auch zu seinem Wort stehen. Jeder sollte bereit sein, das Ergebnis einer Abstimmung zu respektieren und dieses zu unterstützen. Der Wille für ein Miteinander ohne Fraktionszwang wurde bei der Wahl der Stellvertreter umgesetzt. Nachdem das Wahlergebnis zum zweiten Bürgermeister jeweils sechs Stimmen für den von der CSU vorgeschlagenen Helmut Deinhart und dem Kandidaten der Freien Wähler Christian Freisinger auch in der Stichwahl das gleiche Ergebnis brachte, musste das Los entscheiden.

Es fiel auf den bisherigen dritten Bürgermeister Christian Freisinger. Zur Wahl des dritten Bürgermeisters wurde mit Helmut Deinhart nur ein Kandidat vorgeschlagen und mit 10:1 Stimmen auch gewählt. Dem einstimmigen Erlass der Geschäftsordnung folgte Besetzung der Ausschüsse. Dem einstimmigen Erlass der Geschäftsordnung folgte die problemlose Besetzung der Ausschüsse. Im Bau-, Grundstücks- und Umweltausschuss sind Martin Weigl, Dominik Lichtenwald, Franz Baumer und Norbert Merzei, ihre Vertreter sind Marco Senft, Johann Prey, Christian Nerl und Michael Rebler-Pestenhofer. Der Rechnungsprüfungsausschuss ist besetzt mit Johann Prey, Josef Stuber, Christian Nerl, und Michael Rebler-Pestenhofer, vertreten von Martin Weigl, Marco Senft, Marion Schwarzfischer und Norbert Mezei.

Als Ratsmitglieder der Verwaltungsgemeinschaft wurden Christian Freisinger und Marco Senft mit ihren Vertretern Norbert Mezei und Helmut Deinhart bestimmt. Als primärer Vertreter im Schulverband wird Marco Senft vertreten sein, ihn vertritt Dominik Lichtenwald. Sollte sich die Zahl der Kinder wieder steigern, wird dies bei Bedarf durch Marion Schwarzfischer abgedeckt, ihr Vertreter ist Christian Nerl. Jugendbeauftragte sind Marion Schwarzfischer und Christian Nerl. Als Seniorenbeauftragte wurden Helmut Deinhart und Franz Baumer bestimmt. Familienbeauftragte sind Franz Baumer und Helmut Deinhart. Über die weiteren Tagesordnungspunkte der konstituierenden Sitzung wird noch berichtet. (run)

Die Vertreterwahl

  • Dritter Bürgermeister:

    Als dritter Stellvertreter wurde erneut Helmut Deinhart vorgeschlagen. Er hatte keinen Gegenkandidaten und wurde mit 10:1 Stimmen gewählt.

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