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Kirche

Ehre, wem Ehre gebührt

Die Pfarrei Ast zeichnete ihre engagierten ehrenamtlichen Mitarbeiter aus und blickte auf ein arbeitsreiches Jahr zurück.

  • Der Kirchenchor um Lissa Laubmeier (re.) eröffnete den offiziellen Teil musikalisch. Foto: Christa Bucher
  • Geschenke gab es für die Geistlichen sowie für den Kirchenpfleger Alois Eiber und Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Maier für ihren langjährigen Dienst. Foto: Christa Bucher

Waldmünchen.2019 war in der Pfarrei Ast ein ereignisreiches Jahr. Unter der Vielzahl an Festen und Veranstaltungen stachen zwei besonders heraus: der 90. Geburtstag von Pfarrer Raimund Arnold und das Singspiel des Kirchenchors. Für beides war viel Vorbereitung nötig, man hat aber auch den Zusammenhalt der Pfarrgemeindemitglieder gespürt. Allen, die sich hier und bei den anderen Arbeiten eingebracht haben, war der Jahrestreff gewidmet. Dazu waren die Ehrenamtlichen ins Pfarrheim eingeladen. Viele der 125 Helfer kamen.

Traditionell ging dem Neujahrstreff ein Gottesdienst voraus. Danach gab es ein Essen im Pfarrheim zum Dank. Pfarrgemeinderatssprecherin Gertraud Maier hieß die Helfer willkommen, unter ihnen Ruhestandspfarrer Arnold und Stadtpfarrer Wolfgang Häupl. Meier dankte allen für die unentgeltliche Mithilfe.

Der Kirchenchor um Lissa Laubmeier leitete mit dem Lied „Was mag die Zukunft bringen“ zu den Ehrungen und Verabschiedungen über, die Gertraud Maier mit Kirchenpfleger Alois Eiber und Pfarrer Häupl durchführte. Für zehn Jahre Ministrantendienst wurden Annalena Leopold und Melanie Zangl geehrt, Michael Zwing ist seit 15 Jahren Altardiener.

„Zur Freude der Menschen“

„Sie singen zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen“, sagte Maier, als sie langjährige Chorsängerinnen auszeichnete. Johanna Bielmeier singt seit zehn Jahren im Chor, Karin Löffler seit 15, Simone Sperl seit 20 Jahren und Anna Eiber seit 30 Jahren.

Auch Verabschiedungen gab es. Maria Ertlmeier arbeitete 19 Jahre im Caritasteam, Marianne Zangl seit 22 Jahren. Für ihren Einsatz dankte Maier. Auch die Pfarrgemeinderatssprecherin selbst wurde geehrt, ist sie doch seit über zehn Jahren in dem Gremium tätig. Vor sechs Jahren übernahm sie die Leitung. Maier führe das Amt verantwortungsbewusst aus und sei auch menschlich ein voller Gewinn, sagte der Kirchenpfleger. „Mit dir kann man Pferde stehen.“ Die Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung mache Spaß. Außerdem hob er Maiers Organisationstalent hervor. Eiber:. „Respekt vor dieser Frau.“

Auch Alois Eiber hat viel für die Pfarrei getan. In den vergangenen 30 Jahren wendete der Eglseer unzählige Stunden für die Kirchenverwaltung auf. Seit 25 Jahren ist er Kirchenpflegers, weitere sechs Jahre arbeitete er davor in der Kirchenverwaltung. Pfarrgemeinderatssprecherin Maier attestierte ihm mit einem Augenzwinkern „gute Kontakte nach Regensburg“ und „ein Talent fürs Brezen schneiden“. Eiber verwalte die Finanzen der Pfarrei, sei bei jeder Aktion mit Rat und Tat zur Stelle und bereichere die Pfarrgemeinde durch sein Wissen. Wie alle anderen Geehrten bekamen auch Eiber und Maier Urkunden und Geschenke.

Viele Aufgaben in Ast

Eine kleine Aufmerksamkeit gab es auch für die beiden Geistlichen. Stadtpfarrer Häupl dankte den Ehrenamtlichen für ihren unverzichtbaren Dienst und Pfarrer Arnold für dessen unermüdliches seelsorgliches Wirken. „Ohne ihn wäre in der Pfarrei vieles anders“, sagte Häupl. Im vergangenen Jahr seien in Ast viele Aufgaben zu bewältigen gewesen, die er ohne die Mithilfe vieler nicht geschafft hätte. „Dafür bin ich Ihnen von Herzen dankbar“, sagte Häupl. Und: „Euer Dienst ist unbezahlbar.“ Diesen Worten schloss sich Kirchenpfleger Eiber an.

Bei einer Bilderschau von Wolfgang Laubmeier, kommentiert von Lissa Laubmeier, ließen die Aster 2019 Revue passieren: von der Aussendung der Sternsinger über das Singspiel bis zur Christmette. Es war wahrlich ein arbeitsreiches Jahr. (wbf)

Pfarrei Ast 2019

  • Taufen:

    2019 wurden acht Kinder getauft.

  • Erstkommunion:

    Neun Kinder traten erstmals an den Tisch des Herrn.

  • Hochzeiten:

    Fünf Paare haben geheiratet.

  • Sterbefälle:

    13 Pfarrangehörige starben.

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