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Entwicklung

Ein 40-Meter Funkmast für Rötz

Der Bauausschuss befürwortet die Errichtung auf städtischem Grund. Das Gremium bewilligte weitere Bauanträge.

Auf diesem städtischen Grundstück soll die DFMG-Funkstation aufgestellt werden.  Foto: Franz Bucher
Auf diesem städtischen Grundstück soll die DFMG-Funkstation aufgestellt werden. Foto: Franz Bucher

Rötz.Kurz und bündig war die Sitzung des Bau- und Umweltausschusses am vergangenen Mittwoch im Rathaussaal. Grünes Licht seitens des Gremiums gab es für einen Bauantrag, eine Bauvoranfrage und für die Errichtung eines Funkmastes zum Ausbau des Mobilfunknetzes durch die Deutsche Funkturm GmbH Münster.

Wie Bürgermeister Ludwig Reger dazu informierte, haben die GP-Standorte, Oderstraße 1, Neumarkt in der Oberpfalz, mit Schreiben vom 9. Januar dieses Jahres mitgeteilt, dass das städtische Grundstück auf der Flurnummer 1180 der Gemarkung Rötz für die Errichtung einer DFMG-Funkstation gut geeignet wäre. Die Deutsche Funkturm GmbH, Gartenstraße 217, Münster, habe den Standort für weitere Verhandlungen freigegeben. Geplant ist laut Bürgermeister, einen Mast mit einer Höhe von 40 Metern aufzubauen. Die Errichtung einer DFMG-Funkstation sei erforderlich, um die Netzabdeckung für den Handyempfang weiterhin sicherzustellen.

Glasfaseranschluss ist geplant

Seitens des Bauausschusses gab es keine Einwände gegen das Bauvorhaben auf dem städtischen Grundstück. „Telefonieren wollen alle“, stellte das Stadtoberhaupt dazu fest. Wie Reger weiter mitteilte, wird der vorhandene Weg zu dem Grundstück erneuert. Angedacht sei auch ein Glasfaseranschluss. Momentan sei jedoch noch keiner konkret geplant.

Grünes Licht seitens der Stadt gab es zu dem Antrag auf Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage „Am Fischeracker“ in Heinrichskirchen. Das Vorhaben liegt im Außenbereich. Als Zufahrt ist ein geschotterter öffentlicher Weg vorhanden. Zu dem geplanten Bauprojekt war ein Antrag auf Vorbescheid gestellt worden.

Mobilfunknetz

  • Antragsteller:

    Die Deutsche Funkturm GmbH Münster will zum Ausbau des Mobilfunknetzes den Funkmast in Rötz aufstellen.

  • Hintergrund:

    Die Errichtung der DFMG-Funkstation soll den Handy-Empfang sicherstellen.

  • Grundstück:

    Als geeigneter Standort gilt ein städtisches Grundstück in der Gemarkung Rötz mit der Flurnummer 1180.

Der Bau- und Umweltausschuss befürwortete die Voranfrage in der Sitzung vom 6. Februar 2019 mit der Auflage, dass der Winterdienst vom Bauherrn selber übernommen werden muss. Der Anschluss an die Wasserversorgungs- und Abwasseranlage ist möglich. Der Zeitpunkt zur Erstellung des Anschlusses ist mit der Stadt Rötz rechtzeitig abzusprechen.

Wasserversorgung war Thema

Eine weitere Voranfrage lag dem Rötzer Bau- und Umweltausschuss zum Bau einer Lagerhalle in Diepoltsried vor. Laut Flächennutzungsplan ist das Vorhaben dort als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Das Grundstück liegt im Außenbereich und schließt sich an die bestehende Bebauung an.

Die Wasserversorgung ist durch die zentrale Wasserversorgungsanlage Pillmersried/Heinrichskirchen gesichert. Das Schmutzwasser von dem Areal wird entsorgt durch die Abwasseranlage Rötz-Nord mittels Trennsystem. Das Niederschlagswasser ist in eigener Zuständigkeit zu entsorgen. Gegen das Vorhaben bestanden keine Bedenken. (wbx)

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