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Ausbildung

Ein Diplom für einen Job mit Zukunft

Mehrere Absolventinnen für Wellness-Kosmetik, -Massagen und Vitaltrainer erhielten ihre Abschluss-Zeugnisse.
Von Stefan Weber

Die erfolgreichen Absolventinnen an der Wellness-Kosmetikschule. Foto: S. Weber
Die erfolgreichen Absolventinnen an der Wellness-Kosmetikschule. Foto: S. Weber

Bad Kötzting.Eine Premiere gab es am Mittwoch in der Wellness-Kosmetik-Schule in Bad Kötzting: Erstmals wurde in den neuen Räumen der ehemaligen Berufsschule in der Landshuterstraße die erfolgreichen Absolventinnen der Wellness-Kosmetikerinnen, -Masseure und der Vitaltrainer verabschiedet.

Alfons Klostermeier, stellvertretender Geschäftsführer der Vhs als Träger der Einrichtung, begrüßte den Leiter der Agentur für Arbeit, Hans-Peter Hausladen, als einen der wichtigen Partner für diese Ausbildungen; außerdem auch Andreas Brunner für den Hotel- und Gaststättenverband, Katja Fischer vom Tourismusreferat des Landkreises und Kurdirektor Sepp Barth als Vertreter der Stadt Bad Kötzting.

Klostermeier zollte seinen Respekt – schließlich hätten die Wellness-Kosmetikerinnen etwa elf Monate in diese Ausbildung investiert, die meisten neben Familie und oft auch neben einem Beruf. Die Abschlüsse die im Anschluss übergeben wurden, seien zukunftsweisend. Eine Meinung, die auch Andreas Brunner teilte: „Leute wie ihr seid gesucht, das ist einer der Berufe, die die Welt erobern!“ Auch wenn er natürlich hoffe, dass alle in der Region bleiben. Die Hotellerie habe sich in den vergangenen Jahrzehnten zur „zweiten Leitökonomie in Bayern“ entwickelt, der Bedarf an Wellness-Fachkräften steige immer weiter an.

Eine Einschätzung, die Hausladen mit Zahlen untermauern konnte. Mit einer Arbeitslosenquote von 1,9 Prozent herrsche im Landkreis Cham faktisch Vollbeschäftigung. „1652 offenen Stellen stehen somit nur rund 1300 Arbeitslose gegenüber“, sagte er. Sieben offene Stellen gebe es derzeit noch im Wellness-Bereich. Damit leisteten die Frauen einen Beitrag zur Fachkräfte-Sicherung, zeigte sich der Leiter der Agentur überzeugt. Katja Fischer unterstrich die Bedeutung der Absolventinnen nicht nur in der Hotellerie, sondern auch für Bäder und Kosmetikstudios. „Der Bedarf steigt“, versicherte sie, „ihr Beruf wird immer wichtiger.

Kurdirektor Sepp Barth war im Namen der Stadt „stolz und froh, dass es erstmals in diesen Räumen einen Abschlussjahrgang gibt.“ Er dankte auch Ladrat Franz Löffler dafür, dass die Räume der ehemaligen Berufsschule nach deren Schließung nicht leer stehen, sondern mit neuem Leben gefüllt wurden. „Einen besseren Nutzen hätten wir uns nicht vorstellen können.“ Auch er versicherte, dass die Entscheidungen für die Ausbildungen die richtigen gewesen seien: „Der Bayerische Wald ist die Region in Deutschland mit der höchsten Wellness-Dichte“, versicherte er. Die Hotels hätten in den vergangenen Jahrzehnten viel in die Hardware investiert, wofür sie nun die Software seien.

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