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Kommune

Ein Dorfplatz mit Charme für Wetterfeld

Im Zuge der Erneuerung der Freiherr-von-Schrenk-Straße will die Stadt eine Fläche vor der historischen Wasserburg aufwerten.
Von Bastian Schreiner

Der Platz soll mit Granitpflastersteinen aufgewertet werden. Der Fuß- und Radweg wird mit Markierungsnägeln gestaltet. Grafik: Büro Quadrat 45°
Der Platz soll mit Granitpflastersteinen aufgewertet werden. Der Fuß- und Radweg wird mit Markierungsnägeln gestaltet. Grafik: Büro Quadrat 45°

Roding.Da auf den Flächen beim neuen Kreisverkehr auf der Tunneldecke kein Dorfplatz geschaffen werden kann, hat die Stadt gemeinsam mit Vertretern der Wetterfelder Dorfgemeinschaft dafür nun den Bereich vor der Wasserburg ins Auge gefasst. Im Rahmen der Erneuerung der Freiherr-von-Schrenk-Straße (ehemalige Staatsstraße) soll eine Fläche bei der Einmündung in den Thalackerweg als Dorfplatz, auf dem auch Veranstaltungen durchgeführt werden können, gestaltet werden. Den Entwurf stellte Florian Brunner vom Architekturbüro quadrat 45° am Donnerstagnachmittag dem Bauausschuss vor.

Durch einen Belagwechsel – vorgesehen sind Granitpflastersteine – wolle man eine Beruhigung des Durchgangsverkehrs erzielen. Der kombinierte Fuß- und Radweg werde mit sogenannten Markierungsnägeln gestaltet. Zudem ist laut Brunner ein Fundament für den Maibaum, ein Info-Steele und eine Bank aus massiver Eiche geplant. Den Mittelpunkt des Platzes soll ein Kreis, dessen Belag sich in Farbe, Form und Größe vom restlichen Pflaster abhebt, bilden. Mit der Wasserburg im Rücken und Grünanlagen soll ein „Platzcharakter“ geschaffen werden. „Zum einen sind bereits Teile der Infrastruktur vorhanden, zum anderen hat der Platz viel Charme mit dem historischen Pflegamt“, betonte Bürgermeister Franz Reichold.

Einigen Stadträten machte der Entwurf Bauchschmerzen, da der Verkehr mitten durch den künftigen Dorfplatz fließt. Reichold sagte, dass der Verkehr durch die Ortsumgehung weniger werden sollte und man bei Belagwechseln automatisch langsamer fahre, wie Beispiele aus anderen Kommunen zeigen würden. Gegebenenfalls könne man auch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit herabsetzen. Bei Festen könne man den Bereich dann problemlos absperren und den Verkehr umleiten. Nachts sollen übrigens kleine Reflektoren Verkehrsteilnehmern den Weg im Kurvenbereich weisen.

Zähneknirschen gab es auch bei der Vorstellung der Kosten. 371 000 Euro seien bisher im Haushalt für die Straße vorgesehen, der Umbau koste zusätzlich rund 140 000 Euro, so Reichold. Der Baubeginn soll im Herbst diesen Jahres erfolgen.

„Da beim neuen Kreisverkehr kein Dorfplatz möglich ist, könnten die Bürger dann vor der Wasserburg die rege Dorfkultur weiterführen“, sagte Wetterfelds Stadtrat Andreas Bucher.

Den Neubau einer Produktionshalle in der Turonstraße in Altenkreith befürwortete der Bau- und Umweltausschuss ebenso wie den Neubau einer Produktionshalle mit Büro sowie einer Betriebsleiterwohnung in der Michelsneukirchener Straße in Roding. Jedoch müsse der Bauherr die südöstliche Zufahrt über die Kreisstraße CHA 7 auf eigene Kosten erstellen.

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