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Ein Engel im wahrsten Sinne

Die Schorndorfer Schulsekretärin Aloisia Engl wurde nach 33 Jahren in den Ruhestand verabschiedet.

Zum Ende des Jahres 2019 wurde Aloisia Engl nach 33-jähriger Tätigkeit als Schulsekretärin in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.  Foto: cls
Zum Ende des Jahres 2019 wurde Aloisia Engl nach 33-jähriger Tätigkeit als Schulsekretärin in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Foto: cls

Schorndorf.„Frau Engl war im wahrsten Sinne des Wortes ein Engel an unserer Schule.“ Diese Worte sagte Gemeindeoberhaupt Max Schmaderer an die Adresse von Aloisia Engl, die es Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden galt.

33 Jahre gemeinsame Zeit an der Grundschule, das verbinde eine Sekretärin mit dem Kollegium, mit den Bediensteten, mit der Schulleitung, mit den Schülern, kurz gesagt: „mit der ganzen Schulfamilie“. Bürgermeister Schmaderer stellte zur Verabschiedung Engls Ausstrahlung, ihr herzliches Wesen und ihre Ruhe und Gelassenheit, auch hektische Situationen routiniert zu meistern, heraus. „Sie hat sich dadurch viele Sympathien und großen Respekt erworben, sie hat es stets verstanden, auf besonders wichtige Anliegen gleich zu reagieren und sich intensiv darum zu kümmern“, so Schmaderer. Aloisia Engl sei Ersatzmutter, Trösterin, Zusprecherin, Sanitäterin, Nothelferin gewesen, „einfach die gute Mutter und die gute Seele in der Schule“. Sie werde allen fehlen, „war sie doch immer für alle und für alles da, stets hilfsbereit, aufgeschlossen und immer ganz nett.“

Schmaderer verwies auf die Vielfältigkeit eines heutigen Sekretärinnen-Alltags, der weit über Briefe- und Zeugnisseschreiben hinausgehe: Spezialistin für das Informationsmanagement, Kommunikationsexpertin, Computer-Profi, Besucher-Betreuerin, Logistik-Expertin. Eine wesentliche Aufgabe von Aloisia Engl sei auch die Tätigkeit als Schulseelsorgerin gewesen: „Sie hatte immer ein offenes Ohr für alle Nöte der Schüler, der Bediensteten, der Lehrer und der Eltern.“ Wie oft etwa habe sie an der Schule kleinere Verletzungen oder Wehwehchen versorgt.

Zusammenfassend sagte Bürgermeister Max Schmaderer: „Aloisia Engl war mit ihrer Arbeit ein Vorbild für Werte wie Wertschätzung und Respekt vor der Vielfalt der Persönlichkeiten, eben ein richtiger Engel mit Engelsgeduld und Flügeln.“ Gott sei Dank „fliege“ Aloisia Engl nicht ganz fort, sondern bleibe der Gemeinde noch weiterhin als ehrenamtliche Büchereileiterin eine verlässliche und engagierte Wegbegleiterin. „Sie hat die Bücherei mit ganzer Hingabe aufgebaut, ausgebaut und zu einem beliebten Kulturtreff in unserer Kommune gemacht“.

Als kleines Dankeschön überreichten die beiden Bürgermeister im Namen der Gemeinde eine Blumenvase sowie einen Gutschein für ein ganz besonderes Theatererlebnis. (cls)

33 Jahre Sekretärin

  • Schulleiter:

    In Schorndorf arbeitete sie unter Alfred Bucher, Richard Kreuzer und Claudia Urban, in Untertraubenbach unter Arnold Groß und Hildegard Braun. (cls)

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