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Stimmung

Ein Festauftakt nach Maß in Engelshütt

Die Engelshütter Feuerwehr feierte ihre Jugendwehr und das neue Gerätehaus. Von den Rednern gab es viele lobende Worte.
Von Maria Frisch

  • Die Verantwortlichen stießen auf ein gutes Gelingen an. Fotos: Maria Frisch
  • Die Ortsvereine marschierten ins Festzelt ein. Fotos: Maria Frisch
  • Paul Roßberger überreichte eine persönliche Spende an Richard Liebl. Fotos: Maria Frisch
  • Fahnenschwenken vor dem Eintritt ins Zelt. Fotos: Maria Frisch

Lam.Nach einem Standkonzert mit den Blaskapellen und Spielmannszügen zogen Festleiter, Schirmherr, Marktrat, Festwirt und weitere Ehrengäste mit den örtlichen Vereinen am Freitagabend ab dem Dorfanger ins Festzelt der gastgebenden Feuerwehr Engelshütt ein. Bürgermeister und Schirmherr Paul Roßberger zapfte das erste Fass Bier an. Die Lederwixxa stimmten „bayrisch-steirisch-griabig“ in den ersten Festabend ein, bevor Festleiter Richard Liebl die Ehren- und Festgäste zum Festauftakt der Gerätehauseinweihung und 40 Jahre Jugendfeuerwehr in Engelshütt willkommen hieß.

Schirmherr Paul Roßberger zapfte das erste Fass Bier an.   Fotos: Maria Frisch
Schirmherr Paul Roßberger zapfte das erste Fass Bier an. Fotos: Maria Frisch

Ganz besonders begrüßte er Bundestagsmitglied Karl Holmeier, Bürgermeister und zugleich Schirmherr Paul Roßberger, die Bürgermeister beziehungsweise Stellvertreter Alois Vogl aus Lam, Franz Müller aus Lohberg, Sepp Schmid aus Arrach, Altbürgermeister Klaus Bergbauer, alle anwesenden Markträte, KBR Michael Stahl, KBM Josef Pritzl, Ehren-KBM Reinhard Kollmer, KBM Werner Bachl aus Neukirchen, Kreisjugendwart Tobias Aschenbrenner sowie den Festverein mit allen anwesenden Ehrenmitgliedern.

In die Zukunft investiert

-Die Ehrengäste führten mit den Musikkapellen die imposante Zugkette an.  Fotos: Maria Frisch
-Die Ehrengäste führten mit den Musikkapellen die imposante Zugkette an. Fotos: Maria Frisch

Sein Gruß galt außerdem der Feuerwehr Lam mit dem Vorsitzenden Franz-Josef Brandl und dem Kommandanten Matthias Roider, der Feuerwehr Thürnstein/Schrenkenthal mit Vorsitzendem Josef Mühlbauer und Kommandant Konrad Kellner, der Feuerwehr Gotzendorf, den Hubertusschützen Engelshütt, den Osserschützen Lambach, dem Tennisclub Lam, dem ESC Lam, dem Trachtenverein Lam, der Sportvereinigung Lam mit allen drei Sparten, dem TTC Lam, der Theatergruppe „D’Lamerer“, der BRK-Bereitschaft, dem OGV Lam sowie dem Kleintierzuchtverein Lam. Der Vorsitzende freute sich, dass das Zelt so voll wurde. „Die Helfer haben die letzten drei bis vier Tage hart gearbeitet und eine Riesenleistung vollbracht“, bedankte er sich für deren immensen Einsatz und den Zusammenhalt.

-Zahlenmäßig bestens vertreten war die FFW Lam.  Fotos: Maria Frisch
-Zahlenmäßig bestens vertreten war die FFW Lam. Fotos: Maria Frisch

Schirmherr Paul Roßberger war nicht verborgen geblieben, wie viel in den vergangenen Wochen und Monaten zu dem herrlichen Fest beraten, beschlossen und ausgeführt worden war, so wie man es von der Feuerwehr gewohnt sei. Vom Festausschuss und in den zurückliegenden Tagen von der gesamten Mannschaft sei alles in Bewegung gesetzt worden, damit die drei Tage bis in das letzte Detail organisiert waren. „Ihr dürft auf eure Leistung über die letzten Jahre hinweg stolz sein“, lobte der Bürgermeister. Die Kinder und Jugendlichen stellen die Zukunft dar und somit sei der Gerätehausneubau eine Investition in die Zukunft. „Die Jugendarbeit ist in Engelshütt sehr erfolgreich“, wusste der Schirmherr. Die Feuerwehr stehe für die Sicherheit Gewehr bei Fuß. „Für mich ist es eine besondere Ehre, bei dem Fest Schirmherr zu sein“, bedankte sich Roßberger für das Vertrauen. Er überreichte eine persönliche Spende an Richard Liebl.

Viel Eigenleistung

 -Schirmherr Paul Roßberger reihte sich mit Frau Daniela und Tochter Emma in den Einzug der Vereine ein.
-Schirmherr Paul Roßberger reihte sich mit Frau Daniela und Tochter Emma in den Einzug der Vereine ein.

Bundestagsmitglied Karl Holmeier erinnerte an die zwei gewichtigen Gründe, die es zu feiern gelte. „Ein Feuerwehrhaus baut man nicht von heute auf morgen. Es steckt viel Schaffenskraft, Ehrgeiz und Eigenleistung dahinter, nämlich 6000 Stunden“, hatte Holmeier erfahren. Der Abgeordnete bedankte sich bei allen, die mithalfen. Das Haus passe bestens an den Standort.

Auch die FFW Thürnstein/Schrenkenthal war vertreten.   Fotos: Maria Frisch
Auch die FFW Thürnstein/Schrenkenthal war vertreten. Fotos: Maria Frisch

Die Feuerwehr Engelshütt sei eine der älteren Wehren, die bereits vor 40 Jahren eine Jugendfeuerwehr gegründet haben. „Sie erkannten, dass man die jungen Leute motivieren und einbinden muss“, so der MdB, der sich ebenso bei der Marktgemeinde Lam für die Unterstützung bedankte. Holmeier wünschte viel Freude mit dem neuen Haus. (kli)

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