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Wahlkampf

Ein Kandidat mit Visionen

Dr. Stefan Spindler will Bürgermeister von Rötz werden. Die Landunion war vom Besucheransturm überwältigt.
Von Hans Schmelber

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Landunion Rötz Foto: Hans Schmelber
Die Kandidatinnen und Kandidaten der Landunion Rötz Foto: Hans Schmelber

Rötz.Schon um zehn Minuten vor acht war am Mittwochabend in Grassersdorf kaum noch ein Parkplatz zu bekommen. Über 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren zur Auftaktveranstaltung der Landunion in den Landgasthof Henghuber gekommen.

Der Geschäftsführer der Fraktion der Landunion Rötz, Johann Stibich, zeigte sich sehr erfreut, denn mit einer derart überwältigenden Beteiligung habe er und sein Team nicht gerechnet. Sein besonderer Gruß galt dem Bürgermeisterkandidaten und Listenführer Dr. Stefan Spindler und Kreisrat Fritz Winklmann. Stibich betonte, dass man eine ausgewogene Liste zusammengestellt habe, in etwa Hälfte Stadt und Umland und auch durchwegs junge Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen konnte. Ziel sei es, für eine ausgewogene Besetzung des Stadtratsgremiums zu sorgen und ein erfolgreiches und harmonisches Miteinander von Stadt und Land zu gewährleisten.

Auf Stärken konzentrieren

Mit einem kurzen Rückblick auf das Entstehen der Landunion fuhr er fort und versicherte, „wir wollen die Ziele anderer nicht niedermachen. Wir wollen uns auf unsere Stärken konzentrieren und unsere Stärken sind unsere sechzehn Kandidatinnen und Kandidaten der Landunion. Das sind 16 aus dem Kreis der Besten“. Dann stellten sich die Kandidaten vor, von denen jeder mindestens ein Ehrenamt bekleidet.

Als Letzter stellte sich Bürgermeisterkandidat Dr. Stefan Spindler vor und präsentierte große Teile seiner Vita. Spindler hat in Regensburg ein Jura- und zusätzlich noch ein BWL-Studium absolviert und kann auf langjährige berufliche Tätigkeiten bei der Deutschen Bundesbank zurückblicken. Unter anderem war er auch Leiter der Revision bei der Sparkasse. Er war 2014 bis 2017 im Stadtrat und bekleidet zusätzlich noch einige Ehrenämter.

„Ein Bürgermeister hat auch viel mit Recht zu tun“, stellte er hinsichtlich seines Jurastudiums fest und verwies auch auf die Punkte Datenschutz und Compliance (sinngemäß Einhaltung von Gesetzen, Regeln und Normen). Spindler erklärte auch, wie er sich die Arbeit im Rathaus vorstellt und dass er jederzeit für jeden der Bürger da sein wird. „Der Bürgermeister muss auch Netzwerker für die Gewerbebetriebe sein“, fügte er noch an.

Er kam auch auf den oft erwähnten Leerstand im Stadtbereich zu sprechen. „Wenn es nach solchen Gebäuden geht, müsste Rötz 5000 Einwohner haben“, meinte er mit Augenzwinkern und las weitere Themenschwerpunkte aus seinem Programm vor. Sein Man-tra: „Mit Herz und Verstand für Rötz“.

„Wir haben hier einen Bürgermeisterkandidaten mit Visionen“, versicherte Stibich anschließend und wies auch noch darauf hin, dass sowohl er als auch Stefan Spindler für den Kreistag kandidieren und dass die Landunion auch den amtierenden Landrat Franz Löffler unterstützt.

Konzept gegen Leerstand

Immer wieder angesprochen wurde auch der Leerstand und die Tatsache, dass die Stadt etliche dieser Gebäude gekauft hat. Stibich wies darauf hin, dass man zurzeit ein Konzept dafür erstelle, dass sich aber dabei der Denkmalschutz oft als Hindernis darstellt. Ein Dauerthema und damit auch Fragen dazu sind immer wieder der Breitbandausbau und die schlechte Mobilfunkanbindung. Stefan Spindler wies dazu auf die Gründung eines landkreiseigenen Unternehmens hin, das demnächst seine Arbeit aufnehmen wird. (fsh)

Wahlverfahren

  • Stichwahl:

    Falls notwendig, findet eine Stichwahl vierzehn Tage später, am 29. März, statt und zwar dann, wenn keiner der Kandidaten über 50 Prozent der Stimmen erreichen würde. Bei der Stichwahl zählt dann die einfache Mehrheit.

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