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Freitag, 22. Juni 2018 16° 6

Sitzung

Ein neues Baugebiet entsteht in Thenried

Der Rimbacher Gemeinderat brachte das Vorhaben auf den Weg. Nach Pfingsten wird die Straße auf den Hohenbogen neu gebaut.

In Thenried weist die Gemeinde Rimbach ein neues Baugebiet mit freiem Blick zum Hohenbogen aus.Foto: kvo
In Thenried weist die Gemeinde Rimbach ein neues Baugebiet mit freiem Blick zum Hohenbogen aus.Foto: kvo

Rimbach.Einstimmig beschloss der Gemeinderat Rimbach, dass die Verwaltung die Planung für ein neues Baugebiet in Thenried ausschreiben soll. Auch die Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Thenried“ scheint mit den zuständigen Stellen alles geregelt zu sein. Weiter wurde mitgeteilt, dass der Ausbau der Straße zum Hohenbogen nach Pfingsten beginnt.

Zur ersten Änderung des Bebauungsplanes „Gewerbegebiet Thenried“ teilte Bürgermeister Fischer mit, dass durch zuständige Stellen eine Ortsbesichtigung vorgenommen wurde. Dabei seien keine wesentlichen Hindernisse festgestellt worden. Wenn die schriftliche Stellungnahme der Fachstellen vorlägen, könnten weitere Schritte eingeleitet werden.

Zur Ausweisung eines neuen Baugebietes in Thenried – dort hat die Gemeinde ein größeres Grundstück zwischen der Kötztinger Straße und der Kreisstraße erworben – soll umgehend mit der Planung begonnen werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Ausschreibung hierzu vorzunehmen. Nach vorläufigen Schätzungen könnten dort zwölf bis 15 Bauparzellen ausgewiesen werden. Wie Verwaltungsleiter Josef Kaml bekannt gab, könnte die Maßnahme im sogenannten vereinfachten Verfahren abgewickelt werden. Als vorläufiger Namen für die Planung wurde – entsprechend der gängigen örtlichen Flurbezeichnung – „Lehmgrube“ vorgeschlagen, auch wenn diese nicht allen Ratsmitgliedern gefiel. Das Grundstück schließt unmittelbar an die bestehende Bebauung des Dorfes an und bietet freien Blick zum Hohenbogen. Der Beschluss, den Bebauungsplan aufzustellen, erfolgte einstimmig.

Stockt der Breibandausbau?

Bürgermeister Ludwig Fischer berichtete aus der Bürgermeisterversammlung vom 2. Februar. Dabei erwähnte er, dass der Haushalt des Landkreises für 2018 vorgestellt wurde, der aber noch durch den Kreistag zu beschließen ist. In Sachen Breitbandausbau gebe es derzeit einige Schwierigkeiten bezüglich der Abwicklung. Die Kosten für die Maßnahme lägen in der Gemeinde bei rund 896 000 Euro; nach Abzug der Zuschüsse blieben für die Gemeinde etwa 179 000 Euro. Ob allerdings der Zeitplan eingehalten werden könne, sei derzeit wegen des laufenden Verfahrens unsicher.

Ein weiterer Schritt zur Realisierung eines Wanderweges vom Mehrgenerationenpark zum ehemaligen Freibadgelände wurde mit einer Fachstellenbesichtigung am 31. Januar gemacht. Die bei der Begehung der vorgesehenen Trasse vor Ort anwesenden Vertreter der Fachstellen äußerten sich positiv. Man müsse nur noch die entsprechende Stellungnahme abwarten, um weitere Schritte zu unternehmen.

Im Sommer soll der Ausbau der Zufahrtsstraße zum Hohenbogen abgewickelt werden. Wie bei einem Ortstermin bekannt wurde, soll mit Teilstücken von Hinterlichteneck bis zur Forstdiensthütte am Montag nach den Pfingstferien begonnen werden, teilten Bürgermeister Fischer und Verwaltungsleiter Kaml mit. Zu der ursprünglichen Planung wurden noch einige Änderungen einbezogen, was z. B. die Größe der Wasserdurchlässe, Begrenzungspfosten und Pflasterarbeiten am Steilstück der Zufahrt betrifft. Abgeschlossen soll die Maßnahme Ende September sein. Mit zeitweisen Komplettsperrungen müsse während des Ausbaues gerechnet werden. Die Ausschreibung des Ausbaus erfolgt durch den Landkreis, Auftraggeber ist dann aber die Gemeinde. Die Kostenplanung beläuft sich auf ca. 405 000 Euro.

In der Gemeinde wird derzeit eine Vorschlagsliste zur Wahl neuer Schöffen erstellt. Wie Verwaltungsleiter Josef Kaml dazu erklärte, muss die Gemeinde Rimbach mindestens eine Person vorschlagen. Interessierte können sich bis zum 15. April 2018 melden, oder eine andere Person vorschlagen.

Arbeitskreis tagt am 17. März

Gemeinderat Georg Mühlbauer regte an, eine Bürgerversammlung anzusetzen, damit die Gemeindebewohner vor allem über den Bau der neuen Kläranlage informiert werden können. Anton Bachmeier sprach sich für eine Hinweistafel auf die Burgruine Lichteneck an der Regentalstraße bei Offersdorf aus. Auf Anfragen von Karl Fuidl, bezüglich des Radweges und des Brunnens bei der Pizzeria, teilte Bürgermeister Fischer mit, dass der Radweg ein Punkt bei der nächsten Sitzung sein werde und der Brunnentrog nach der Frostperiode endgültig aufgestellt wird.

Auf Antrag von Christian Brandl wurde ein Termin für den Arbeitskreis „Freibadgelände“ auf den 17. März festgelegt. 2. Bürgermeister Heinz Niedermayer fragte nach wegen der Ablagen an den Urnenwänden. Dazu wurde erklärt, dass diesbezüglich die Angehörigen der Bestatteten angeschrieben und über die Anbringung dieser Ablagen informiert werden. Die Montage erfolgt dann im Beisein des Bestattungsunternehmens. Alfred Silberbauer sprach sich dafür aus, das Vorhaben „Betreutes Wohnen“ zielstrebig zu verfolgen. Hans Kastl verwies noch darauf, dass am Feuerlöschteich in Madersdorf der Schlammfang zu reinigen sei und der Zaun ausgebessert werden müsse. (kvo)

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