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Ein „Rosserer“ mit Leib und Seele

Eduard Brandl feierte 85. Geburtstag. Der Reit-und Fahrverein Warzenried gratulierte.

1. Vorstand Adolf Neumaier, 2. Vorstand Schamberger und Eduard Brandl vor der kleinen Kapelle, die der Jubilar für seinen verstorbenen Sohn gebaut hat.
1. Vorstand Adolf Neumaier, 2. Vorstand Schamberger und Eduard Brandl vor der kleinen Kapelle, die der Jubilar für seinen verstorbenen Sohn gebaut hat. Foto: Schamberger

Eschlkam.Eine Geburtstagsfeier wollte Eduard Brandl anlässlich seines 85. Geburtstags im Jägershofer Schützenheim ausrichten. Doch Corona machte ihm einen Strich durch die Rechnung. So besuchte ihn der Reit-und Fahrverein aus Warzenried und gratulierte nachträglich zum Geburtstag. Als „Rosserer“ mit Leib und Seele ist Eduard Brandl bekannt. Er war hoch zu Ross oder als Kutscher auf vielen Pferdeveranstaltungen der näheren und weiteren Umgebung zu finden. Hier erfreute er sich dank seines Pferdeverstands und seines offenen Wesens großer Wertschätzung und Beliebtheit. Beim Warzenrieder Martiniritt spannte er 28 Jahre lang seine Pferde ein und fuhr das Martini-Bild, gemalt von Rudolf Cibulka, durch Warzenried. Darüber hinaus brachte er 40 Jahre alljährlich die Einladungen zur Jahresversammlung persönlich zu den Mitgliedern. 45 Jahre war Brandl mit seinem Gespann beim Drachenstich in Furth im Wald, 53 Jahre nahm er dort auch am Leonhardi-Ritt teil. Zudem war er zweimal stellvertretender Vorsitzender unter den Vorsitzenden Max Utz und Georg Brandl. Vorsitzender Adolf Neumaier sagte „Herzliches Vergelt’s Gott“. Neumaier erinnerte daran, dass der Jubilar schon „Jahrzehnte“ ein treues Mitglied des Reit-und Fahrvereins Warzenried ist. (kjs)

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