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Gründung

Ein Verein, damit Helfer helfen können

Mitte Mai wollen die HvO Tiefenbach erstmals ausrücken. Die Fördermitglieder wählten Ludwig Prögler zum Vorsitzenden.

Sie leiten die Geschicke des neugegründeten Fördervereins für die HvO-Gruppe in Tiefenbach. Foto: wik
Sie leiten die Geschicke des neugegründeten Fördervereins für die HvO-Gruppe in Tiefenbach. Foto: wik

Tiefenbach.Sehr erfolgreich ist die Gründungsversammlung für den Förderverein der Helfer vor Ort (HvO) Gruppe Tiefenbach am vergangenen Donnerstag verlaufen. Bürgermeister Ludwig Prögler begrüßte die komplette aktive Gruppe des HvO Tiefenbach, seine Stellvertreter Josef Königsberger und Nikolaus Scherr, Josef Brandl vom Malteser Hilfsdienst Rötz und Anton Ruhland als Rechtsbeistand. Zudem waren einige wenige Gemeinderäte eingetroffen und eine Abordnung der Feuerwehr Tiefenbach.

Prögler informierte zum Stand des Standortes und dass der Start etwa Mitte Mai erfolgen wird. Die Ausbildung ist beim BRK und beim MHD bereits erfolgreich abgeschlossen, Prögler gratulierte allen zur bestandenen Prüfung herzlich. Der Bürgermeister erläuterte, warum ein Förderverein wichtig ist.

In erster Linie gelte es, die zu erwartenden Spenden auf kurzem Wege diesem Förderverein zuzuführen. Der Zweck des Vereines ist klar formuliert: Mit dem Vermögen sollen Anschaffungen und Ausstattungen für die HvO-Gruppe getätigt werden. Als Ansprechpartner für den MHD ergänzte Josef Königsberger die Ausführungen Pröglers. Er erinnerte an die lange Anlaufstrecke, bis der Startschuss in Reichweite war. Er dankte dem Malteser Hilfsdienst in Rötz und der Diözese Regensburg sowie seinen Ausbilderkollegen für die Unterstützung.

80 Stunden Ausbildung

Die Ausbildung zum Einsatzsanitäter umfasse 80 Unterrichtseinheiten und damit können die Aktiven wichtige lebensrettende Maßnahmen inklusive der Reanimation mit dem Defibrillator ergreifen. Die psychische Betreuung bildet neben den Ruhigstellungen bei Knochenbrüchen und den Verbänden bei Verletzungen aller Art einen wichtigen Baustein. Dies alles können die Helfer vor Ort in sehr kurzer Zeit leisten, bis der reguläre Rettungsdienst eintrifft.

Das Einsatzfahrzeug, ein Audi A4 Kombi, lief beim BRK Cham als Notarztfahrzeug und hat Allradantrieb, berichtete Nikolaus Scherr. Alle aktiven in der HvO-Gruppe können bis zum Starttermin Fahrübungen absolvieren und sich mit dem Audi vertraut machen. Zudem wird ein Einweisungstermin in die gesamte Ausstattung vereinbart. Die Abfahrt zum jeweiligen Einsatzort erfolgt von zuhause aus, somit kann die Einsatzzeit optimal verkürzt werden.

Zehn Euro Jahresbeitrag

Anton Ruhland erläuterte einige Paragrafen der Satzung für diesen Förderverein. Bereits mit integriert wurden die neuen erweiterten Datenschutzrichtlinien, informierte er, und nachdem es keine weiteren Fragen gab, wurde die Satzung einstimmig beschlossen. Die Wahlperiode beträgt vier Jahre und der Mitgliedsbeitrag für Einzelmitglieder wurde auf zehn, für Familien auf 15 Euro festgesetzt.

Wahlvorstand Anton Ruhland konnte kurz darauf Vorsitzendem Ludwig Prögler ebenso gratulieren wie seinen Stellvertretern Josef Königsberger und Nikolaus Scherr. Weitere Posten: Kassenwart Thomas Saßl, Schriftführerin Renate Scherr, Beisitzer: Dr. Birgitt Weinhold, Martin Holler und Marco Zilk, Kassenprüfer: Nicole Schöberl-Reitinger und Anna-Lena Holler.

Nach der Wahl dankte Bürgermeister Prögler als Vorsitzender allen, die sich zur Wahl stellten und sagte allen Anwesenden ein Vergelt's Gott fürs Kommen. (wik)

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