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Eine eigene Hymne für den Opa

Die Hohenbogen-Goiß sangen zum 80. Geburtstag von Georg Brandl.
Helga Brandl

Jubilar Georg Brandl freute sich über die Glückwünsche von Pater Raymund sowie der Vereinsabordnungen von SVR und FFW Rittsteig.
Jubilar Georg Brandl freute sich über die Glückwünsche von Pater Raymund sowie der Vereinsabordnungen von SVR und FFW Rittsteig. Foto: Helga Brandl

Neukirchen beim Heiligen Blut.Wer kann schon von sich behaupten, dass ihm ein eigenes Lied gewidmet ist? Die Hohenbogen-Goiß besangen ihren Opa Georg Brandl anlässlich der Vollendung seines 80. Lebensjahres am vergangenen Freitag gleich mehrfach – und dies berührte nicht nur ihn, sondern auch die Herzen der Gäste. Im Kreise seiner Familie, Verwandtschaft und zweier Vereinsabordnungen feierte der „Stoariegl Schosch“ seinen runden Geburtstag gebührend mit Musik und Gesang in der Rittsteiger Schwirza Stub‘n. Unter die Schar der Gratulanten mischte sich auch der Rittsteiger Seelsorger Pater Raymund Eglmaier und übermittelte dem eifrigen Kirchgänger die Segenswünsche der Expositur. FFW-Vorsitzender Josef Brandl gratulierte dem treuen Kameraden, der am 1. März 1959 seiner Heimatfeuerwehr beitrat und bis zum 60. Lebensjahr den aktiven Dienst pflichtbewusst ausübte. Für den Sportverein Rittsteig blickte SV-Boss Matthias Lederer dankbar auf eine 42-jährige Zugehörigkeit als förderndes Mitglied zurück.

In Gesellschaft fühlt sich der fidele Zeitgenosse am wohlsten und freut sich besonders, wenn seine beiden Enkeltöchter Selina und Alica, deren Bekanntheitsgrad als „Hohenbogen Goiß“ weit über die Landkreisgrenzen hinausgeht, musizieren und singen. Darauf ist der musikbegeisterte Großvater sehr stolz, denn er zählt nicht nur zu ihren größten Fans bei inländischen Auftritten, sondern begleitet sie sogar ins Nachbarland Österreich oder nach Italien. Die beiden Mädels überraschten ihn an seinem Geburtstag mit Musik und Gesang und boten im Wechsel mit den „Rittsteiger Lumpen“ ein buntes Potpourri an Volksmusik und bodenständigen Liedern. Große Bedeutung misst Georg Brandl dem Familienverbund bei und seine Augen leuchten, wenn er von den musikalischen Erfolgen seiner Enkelinnen Selina und Alica spricht, die er bei ihren Tourneen „bis ans Ende der Welt“ begleiten würde – denn nicht jeder Opa bekommt eine „eigene Hymne“ ab. (kbr)

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